Walldürn

SPD-Gemeinderatsfraktion tagte Verkehrssituation und Parkmöglichkeiten diskutiert

Freiwillige Leistungen nicht aus den Augen verlieren

Archivartikel

Walldürn.Zur Vorbereitung der Gemeinderatssitzung am Montag hat die SPD-Fraktion im Gasthaus „Engel“ die Themen der vergangenen Ausschusssitzungen aufgearbeitet. Nach der Begrüßung durch den Fraktionsvorsitzenden Rolf Günther fassten die jeweiligen Ausschusssprecher die Beschlüsse und Diskussionsinhalte aus den verschiedenen Ausschüssen des Gemeinderates zusammen. Bearbeitet wurden unter anderem Bauanträge, der Forsthaushalt 2020 nebst sozialverträglichen Brennholzpreisen und erste Vorbereitungen für den Haushaltsplan.

Im Vordergrund der Diskussion stand die Sitzung des Beirats der Kernstadt, der die Vorberatung von Walldürner Themen ähnlich eines Ortschaftsrats ermöglicht. Zu diesen Themen zählt für die SPD-Fraktion eine klare Parkregelung auf dem Schlossplatz, bis eine neues Gesamtkonzept für den Schlossplatz beschlossen wird. In diesem Zusammenhang soll unverzüglich mit dem Neubau des Parkplatzes im Bettendorfring begonnen werden, so eine Forderung der SPD-Fraktion. Zumal dieser Bau mit Zuschussmitteln aus dem Ausgleichstock gefördert werde. „Wir brauchen sowohl für die Kunden und Angestellten unserer Gewerbetreibenden in der Innenstadt als auch für die Anwohner ausreichende Parkflächen“, erläuterte Günther.

Gefährliche Situation entschärfen

Eine weitere Forderung der SPD-Fraktion ist die Errichtung des Kreisverkehrs an der Esso-Tankstelle, um die unübersichtliche und gefährliche Verkehrsführung in der Buchener Straße zu beenden. Weiterhin habe man die Stadtverwaltung aufgefordert, das Pflaster im Innenstadtbereich ganzflächig zu ertüchtigen sowie ein Konzept zum Erhalt zerfallener Fachwerkgebäude in der Altstadt vorzulegen. Dabei sieht die SPD-Fraktion auch die Eigentümer in der Pflicht.

Auf Initiative von Stadtrat Mike Hasenstab will sich die SPD-Fraktion zudem dafür einsetzen, dass die Wettersdorfer Straße für den Fußgängerverkehr besser überquerbar wird. Nachdem im Baugebiet „Lindig“ viele Familien mit Kindern ein neues Zuhause gefunden haben, werde insbesondere für die Kinder und Schüler eine gefahrlose Anbindung in Richtung Innenstadt benötigt.

Mit Nachdruck will die SPD-Fraktion außerdem zurückgestellte Themen einfordern, was sich in den bevorstehenden Haushaltsberatungen widerspiegeln werde. Die zukünftigen Haushaltsinhalte würden zwar im Wesentlichen von Projekten wie Schul-, Sportstätten- und Gebäuderenovierungen, vom Abschluss des Neubaus der Turnhalle Keimstraße, der Fortführung der Instandsetzung der Unteren Vorstadtstraße sowie Maßnahmen im Abwasserbereich und der Ausweisung von Baugelände in der Kernstadt und den Ortsteilen geprägt.

„Allerdings sollten auch freiwillige Leistungen wie zum Beispiel im Bäder- und Freizeitbereich ihre Aufnahme finden“, so die Fraktionsmitglieder übereinstimmend. Sie wollen die zukünftigen Haushaltsberatungen kritisch begleiten und manchen Forderungen und Wünschen nicht zustimmen.

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