Walldürn

Kolpingsfamilie Walldürn Kleidertauschparty am 15. März im Kolpingheim

„Es geht um Nachhaltigkeit, nicht um Konsum“

Archivartikel

Walldürn.Fehlkäufe, zu eng gewordene Hosen oder vermeintlich aus der Mode gekommene Kleidungsstücke – Garderobe, die nicht mehr gebraucht wird, könnte am Sonntag, 15. März bei der ersten Kleidertauschparty der Walldürner Kolpingsfamilie einen Abnehmer finden. „Es geht dabei um Nachhaltigkeit und nicht um Konsum“, sagt Maximiliane Scheuermann, eine der Mitorganisatorinnen der Kolping. Denn für die Kleidungsstücke, die ab 15 Uhr im Kolpingheim Walldürn den Besitzer wechseln, muss nichts gezahlt werden. Bevor man etwas wegschmeiße, so Scheuermann, sei man mit Second-Hand-Waren auf dem richtigen Weg.

Jeder ist eingeladen, bis zu sieben gewaschene und gut erhaltene Kleidungsstücke und Accessoires mitzubringen. Erlaubt ist Oberbekleidung wie beispielsweise T-Shirts, Blusen, Hemden, Hosen, Kleider, sowie modische Accessoires. Nicht erlaubt sind Unterwäsche, Socken, Schuhe und ähnliches.

Start um 15 Uhr

Die Kleidung wird ab 15 Uhr in Empfang genommen und von den Organisatoren sortiert und aufbereitet. Ab 15.30 Uhr kann die Suche nach neuen Kleidungsstücken beginnen. Man kann sich nach Herzenslust so viele Kleidungsstücke aussuchen, wie man möchte. Auch Anprobemöglichkeiten stehen zur Verfügung.

Gebäck aus regionalen Zutaten

Die Tauschparty kann man anschließend bei kalten Getränken, fair gehandeltem Kaffee und hausgemachtem Gebäck aus regionalen Zutaten ausklingen lassen. Die übrig gebliebene Kleidung wird an die Kleiderkammer des DRK in Buchen und das Kinderheim St. Kilian in Walldürn gespendet.

Die Kleidertauschparty bildet den Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen, die von nun an regelmäßig stattfinden sollen. Für dieses Jahr sind bereits vier Aktionstermine geplant, an denen kreative Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag aufgezeigt werden. Mittlerweile ist das Kolpingheim auch offizielle Sammelstelle von alten, gebrauchten Brillen, welche an die Organisation „Brillen Weltweit“ weitergeleitet werden. Außerdem können alte Handys und Smartphones dort abgegeben werden, um die „missio Aktion Schutzengel“ zu unterstützen.

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