Walldürn

Jahresrückblick 2020 Viele Baumaßnahmen standen auf dem Programm

Das Virus prägte das Jahr

Archivartikel

2019 war in Walldürn ein besonderes Jahr, in dem das Stadtjubiläum gefeiert wurde. 2020 war wieder ein besonderes Jahr – aber unter anderen Vorzeichen, als das mancher erwartet hatte.

Walldürn. Als sich Anfang des Jahres die Corona-Warnzeichen verdichteten, haben sicher die wenigsten damit gerechnet, dass es im Frühjahr einen Lockdown geben würde. Gefolgt im Herbst von einem Lockdown-Light und dann einem harten Lockdown, mit dem es auch ins neue Jahr geht.

Das Virus prägte rasch den Verlauf des ganzen Jahres und gab dem Ganzen einen komplett anderen Verlauf und setzte andere Akzente. Liebgewonnenes, Geschätzes und Gewohntes wurde abgesagt – was manchen vorher undenkbar erschienen wäre. Feste und Feiern, Gemeinderatssitzungen fielen aus. Dazu geschlossene Geschäfte und die Stadtverwaltung war dicht – vieles, was einem im Alltag normal erschien, war auf einmal außergewöhnlich.

Es gab einiges an Solidarität und Hilfe in schweren Zeiten. Angefangen vom Appell „Kaafs in Dürn“ über das digitale Informationsangebot der Stadt bis hin zu den kleinen Gesten und Hilfen für Mitmenschen. Und viele haben auch eine neue Erfahrung gemacht: Fällt der Alltagstrubel weg, hat man Zeit. Bei allen Schrecknissen, die das Virus mit sich gebracht hat, war das für viele Menschen ein besonderes Erlebnis.

Geschäfte geschlossen

Auf dieses Erlebnis hätte mancher Geschäftsmann in Handel, Gewerbe und Gastronomie, aber auch im Sport- und Freizeitbereich sicher gerne verzichtet. Geschäfte und Einrichtungen mussten im ersten Lockdown wochenlang dichtmachen – und haben jetzt ihre Pforten schon wieder geschlossen. Ende offen! Hier wird wie bei vielen Menschen die große Hoffnung auf ein entspannteres Jahr ganz oben auf dem Wunschzettel stehen.

Trotz aller Einschränkungen und Hemmnisse: 2020 wird auch als ein Jahr in die Stadtgeschichte eingehen, in dem viel gebaut wurde.

Da gab es den Spatenstich für die zentrale Atemschutzübungsanlage des Kreises.

Neuer Wohnraum wird durch die Erschließung etwa im Baugebiet „Leinenkugel“ in Walldürn und „Gütleinsäcker.“ in Altheim geschaffen.

Am Geriatriezentrum St. Josef stand der Auftakt der Bauarbeiten auf dem Plan, während die Arbeiten an der Turnhalle Keimstraße kurz vor der Ziellinie sind.

Abgeschlossen wurden die Bauarbeiten am dritten Bauabschnitt in der Unteren Vorstadtstraße, die offizielle Übergabe kam schneller als erwartet, die Arbeiten gingen zügig voran.

Und 2021 geht es weiter– der vierte Bauabschnitt ist schon in Planung, im Frühjahr geht es los.

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