Walldürn

Konzert in der Basilika Pater Thomas Möller spielte auf der Orgel Werke bekannter Meister

Bekannte Orgelwerke auf dem Programm

Archivartikel

Werke von Bach, Giroud oder Langlais standen auf dem Programm eines Konzertes in der Wallfahrtsbasilika. Pater Thomas Möller spielte dabei an der Orgel

Walldürn. Nur rund 40 Besucher fanden sich am Sonntagnachmittag in Basilika ein. Das Konzert fand im Rahmen der Kirchenkonzerte in der Wallfahrtsbasilika statt.

Große Klangvielfalt

Pater Thomas Möller OP aus Düsseldorf spielte bei dem einstündigen Konzert Orgelwerke von Gordon Balch Nevin, Samuel Scheidt, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johann Sebastian Bach, Jean Giroud, Mathias Nagel, Nicolas Grigny und Jean Langlais sowie eine Eigenkomposition. Die sehr abwechslungsreichen Kompositionen in der Walldürner Wallfahrtsbasilika kamen durch die große Klangvielfalt der Dauphin-Orgel in hervorragender Weise zur Geltung. Zu Beginn sagte Stadtpfarrer P. Josef Bregula OFM Conv, dieses Konzert sei ein weiterer Höhepunkt in der Konzertreihe, die der Kirchenmusiker der Wallfahrtsbasilika, Christopher Henk, ins Leben gerufen habe. Es sei immer wieder schön, die herrliche Basilika-Orgel bei einem solchen Kirchenkonzert erklingen zu hören. Der Organist Pater Thomas Möller vom Dominikaner-Orden habe nicht nur ein Theologiestudium absolviert, sondern auch ein abgeschlossenes Studium der katholischen Kirchenmusik. Das Programm dieses Konzertes umfasse zahlreiche bekannte Stücke bekannter Komponisten. Alle Kirchenkonzertbesucher forderte er dazu auf, sich ergreifen zu lassen von der geistlichen Musik.

Eröffnet wurde das unter dem Thema „Kreuzerhöhung – Crux fidelis“ stehende Konzert mit der „Toccata in D Minor“ von Gordon Balch Nevin, und schon dieses erste Stück ließ den Organisten die Fülle der mannigfaltigen Spielmöglichkeiten der Dauphin-Orgel aufzeigen.

Pater Thomas ließ dann Samuel Scheids Psalmus „Da Jesus an dem Kreuze stund“ mit den Orgelstücken „Choralis in Cantu“, „Choralis in Tenor“, und „Choralis in Cantu per Semitonia“ folgen.

Mit ein Höhepunkt stellte danach schließlich die von dem Organisten dargebotene „Sonate IV op. 65,4 von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit den vier von den Tempi als auch vom Klangvolumen her doch recht unterschiedlichen Sätzen „Allegro con Brio“, „Andante religioso“, „Allegretto“ und „Allegro maestoso e vivace“ dar.

Im Anschluss war mit „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ eine großartige und begeisternde Komposition von Johann Sebastian Bach und danach eine Meditation über die gregorianische Melodie „Christus factus est“ eine Eigenkomposition des Organisten zu hören.

Im Anschluss brillierte er mit den Beiträgen „Toccata pour l´Élevation“ von Jean Giroud sowie „Toccara On the Rock(s)“ von Matthias Nagel, und den Abschluss des Konzertes bildeten die beiden Orgelstücke „Récit du Chant de L´Hymne précedent“ (Panga lingua) von Nicolas de Grigny und „Hymne d´action de grace Te Deum“ von Jean Langlais.

Ein lang anhaltender Schlussapplaus dokumentierte eindrucksvoll, welch großen Anklang dieses Konzert gefunden hatte. ds

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