Walldürn

Besuch bei Goldschmitt Minister Peter Hauk war im Technik Center des Unternehmens

Bei einem „Hidden Champion“ hinter die Kulissen geschaut

Walldürn/Höpfingen.Während seiner Tour durch den Wahlkreis stattete Peter Hauk als Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auch dem Walldürner Reisemobilpionier Goldschmitt einen Besuch ab. Nach der Begrüßung sowie einer Unternehmenspräsentation durch die Geschäftsführer Markus Mairon und Markus Siegel erfolgte ein Rundgang, bei dem der CDU-Politiker durch die Servicezentrale, das technische Entwicklungszentrum als Herzstück des Unternehmens, die Vormontage und die Werkstatt geführt wurde. Weiterhin erhielt er Informationen über die breite Produktpalette des 40 Jahre alten Unternehmens, das sich an vier Standorten auf die Fahrwerksverbesserung von Reisemobilen, auf die Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts sowie auf hydraulische Nivellierungssysteme spezialisiert hat. Im Montagezentrum Walldürn – dem Goldschmitt Technik-Center – hatte der Minister die Möglichkeit, sich die Goldschmitt-Produkte im Beisein des Betriebsleiters Christian Ertl aus der Nähe zu betrachten. Auch von der am Standort Höpfingen angesiedelten Schlechtwegestrecke zeigte sich Hauk begeistert, zumal diese zum festen Testequipment des in Höpfingen angesiedelten Testzentrums der Erwin Hymer Group gehört. „Hier werden alle neuen Reisemobilmodelle getestet, die von den Marken der Erwin Hymer Group auf den Markt gebracht werden“, erklärte Markus Mairon. Beeindruckt zeigte sich Hauk vor allem über die zahlreichen Innovationen, die Goldschmitt in den vergangenen 40 Jahren zu einer festen Größe der Reisemobilbranche werden ließen. „Mit der Firma Goldschmitt in Walldürn und Höpfingen haben wir einen ganz besonderen ‚Hidden Champion’, der durch seine Expertise über Landesgrenzen hinweg bekannt ist. Seit Jahren verfolge ich diese Entwicklung und bin von der Technik und Umsetzung an den Wohnmobilfahrzeugen fasziniert.“ Zu den Reisemobilstellplätzen sagt er: „Einige Kommunen des Kreises haben in den letzten Jahren Stellplätze für Wohnmobile gebaut. Nach anfänglicher Skepsis haben sich diese etabliert und sind ständig besetzt. Für dünn besiedelte, aber landschaftlich und kulturell interessante Landkreise wie unseren Kreis ergibt sich somit durchaus eine Chance, den Tourismus vor Ort zu stärken.“ Weiter wurden die Situation der Reisemobilbranche und die Auswirkungen der Corona-Pandemie erläutert. ad

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