Walldürn

Ausschuss für Technik und Umwelt Zahlreiche Aufträge vergeben / Ausschreibung zum zweiten Mal aufgehoben

Abbrucharbeiten in Eigenregie

Archivartikel

Walldürn.Mit zahlreichen Auftragsvergaben für den Neubau der Atemschutz-Übungsanlage, für den Neubau der Sporthalle in der Keimstraße und zur Sanierung der Grundschule in Walldürn haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Technik und Umwelt (ATU) am Montag in ihrer Sitzung im „Haus der offenen Tür“ beschäftigt.

Zuvor hatte das Gremium den Weg freigemacht für den 650 Quadratmeter großen Anbau an den Kindergarten St. Martin in der Montereau-Allee. Durch die Erweiterung sollen neben zusätzlichen Gruppenräumen auch ein Bewegungs- und Mehrzweckraum sowie zusätzliche verschiedene Funktionsräume entstehen.

Ingenieurleistungen vergeben

Einstimmig beschlossen die Ausschussmitglieder bezüglich des Neubaus der Atemschutz-Übungsanlage die Vergabe der Ingenieurleistung für die technische Gebäudeausstattung (Heizung, Lüftung, Sanitär) an das Ingenieurbüro Wilhaug Gebäudetechnik in Mosbach zum Angebotspreis von 57 620 Euro. Den Auftrag für die Tragwerksplanung und den Wärmeschutznachweis erhielt das Büro Färber&Hollerbach in Walldürn zum Preis von 33 070 Euro. Entsprechende Finanzmittel sind im Haushalt 2020 bereitgestellt.

Im Zuge des Neubaus der Sporthalle in der Keimstraße beschloss das Gremium die Vergabe der Schreinerarbeiten (Türen) zum Angebotspreis von 28 654 Euro an die Firma Karl-Josef Weidinger aus Schweinberg.

Im Rahmen der Generalsanierung der Walldürner Grundschule hatte das Stadtbauamt vor geraumer Zeit die Rohbauarbeiten ausgeschrieben. Das günstigste von zwei Angeboten lag jedoch mit 109 115 Euro circa 70 Prozent über dem anhand des Leistungsverzeichnisses ermittelten Schätzpreises von 63 681 Euro. Die Ausschreibung war deshalb von der Verwaltung aufgehoben worden.

Das Ergebnis einer erneuten Ausschreibung der Rohbauarbeiten im Rahmen einer freihändigen Vergabe lag mit 90 599 Euro 46 Prozent über dem Schätzwert von 61 769 Euro. Deshalb stimmte der ATU der erneuten Aufhebung der Ausschreibung zu und votierte für die Aufteilung der geplante Leistung auf verschiedene Gewerke.

Das Stadtbauamt plant nun, die Abbrucharbeiten in Eigenleistung mit Mitarbeitern des Städtischen Bauhof auszuführen.

Für die verbleibenden Tiefbauarbeiten (Leitungen durch den Schulhof verlegen) und Betonarbeiten (Bodenplatten für den Pelletraum) wird eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt beziehungsweise im Rahmen einer freihändigen Vergabe geplant. ds

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