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32. Africa Festival Musikprogramm im Zirkuszelt und auf der offenen Bühne steht

Urbane Beats gepaart mit afrikanischer Musik

Die Riege der Künstler, die beim 32. Internationalen Africa Festival in Würzburg im Zirkuszelt auftreten, ist komplett. Zudem nimmt das Programm auf der offenen Bühne gestalt an. Und für die Leser der FN gibt es fünf Mal je zwei Freikarten für das Gelände (Geländetickets inklusive Basar und offene Bühne) zu gewinnen.

Zu dem schon exklusiven Kreis der Interpreten im Abendprogramm im Zirkuszelt hat sich ein weiterer Hochkaräter gesellt. Am Samstag, 30. Mai, um 20 Uhr werden die, durch den wohl bekanntesten Sänger aus Guinea Moh! Kouyaté vereinten, „Guineé Music All Stars“ auftreten. Mit dabei sind unter anderem Sékouba Bambino sowie die Sängerin Adama Kouyate. Vom Afro-Funk über Afro-Blues bis hin zu den feinen und zarten Klängen der Kora, gespielt von seinem Bruder Abdoulaye Kouyaté, wird die ihre musikalische Reise führen.

Auch auf der offenen Bühne ist Frauenpower angesagt. Das Musikprogramm ist unter Dach und Fach. Zum Festivalstart am 29. Mai werden Adjiri Odametey, Santrofi und Adesa featuring Ghana Kings die Festivalgäste musikalisch einstimmen.

Am 30. Mai treten Mamadou Diabaté, Siti & The Band und Ludmilla Mercerón auf der offenen Bühne auf.

Am dritten Tag werden Hervé Samb, Amira Kheir und Nina Ogot auf dem Festivalgelände spielen.

The Swag, Treesha und Royal Sounds werden am abschließenden Montag auf der offenen Bühne stehen.

Die Sounds sind grundverschieden, mal groovig, mal feurig, aber auch mal relaxed. Neben traditionellen afrikanischen Klängen werden auch Elemente des Reggae, HipHop, Jazz, Rock, Blues und Soul zu hören sein.

Ein zentrales Thema des Festivals ist die Sahelzone und die Auswirkungen des Klimawandels auf diese Region. Im Rahmen des Festivals wird der Film und die Idee „The Great Green Wall“ vorgestellt.

„The Great Green Wall“ ist ein Symbol der Hoffnung angesichts der größten Herausforderung der Gegenwart – des Klimawandels und der Desertifikation. Die von der afrikanischen Union und der UN unterstütze Initiative zielt darauf ab, Afrikas zerstörte Landschaften wieder aufzubauen und die vom Klimawandel am meisten betroffene Region - die Sahelzone – zu verändern.

Bis 2030 sollen 100 Millionen Hektar zerstörtes Land wieder aufgeforstet werden und eine grüne Wand gegen die Ausbreitung der Wüste entstehen.

Dies wird Arbeit für etwa zehn Millionen Menschen schaffen in einer der ärmsten Regionen Afrikas. Wenn das Projekt beendet ist, wird die grüne Wand die größte lebende Struktur auf dem Planeten sein–- 8000 Kilometer, die sich vom Senegal, Mali, Burkina Faso bis Äthiopien ziehen wird. hut