Tischtennis

Tischtennis SV Niklashausen unterliegt in Karlsdorf mit 6:9 / Erneut nach den Doppeln im Rückstand

Die Jungen haben noch nicht die nötigen Nerven

Archivartikel

Nach dem guten Saisonstart des SV Niklashausen in den ersten fünf Spielen (vier Siege) musste sich die stark verjüngte Truppe in Karlsdorf unter Beweis stellen. Mit dem TSV Karlsdorf wartete ein Gegner auf Augenhöhe, der ebenfalls im Mittelfeld der Tischtennis-Badenliga rangiert. In der Aufstellung Malcherek, Bereziuk, Fiederling, Degen, Anderlik und Behringer wollte man die Punkte holen.

Niklashausen entschied mit Malcherek/Bereziuk das erste Doppel in drei Sätzen klar für sich, während Fiederling/Behringer gegen Karlsdorfs Spitzendoppel Stusek/Müller ohne Chance blieben. Im dritten Doppel richteten Degen/Anderlik wenig aus und verloren „glatt“.

Somit startete man wie so oft mit 1:2 in die erste Einzelrunde. Im vorderen Paarkreuz musste sich Bereziuk gleich zu Beginn gegen Karlsdorfs Spitzenspieler Stusek unter Beweis stellen. Nach eher mäßigem Start drohte auch dieses Spiel an den TSV zu gehen, ehe Bereziuk mit starkem Halbdistanzspiel auf 2:2 ausglich. Im fünften Satz zeigte Bereziuk die besseren Nerven und behielt mit 3:2 die Oberhand. In der Folge überzeugte Malcherek mit druckvollem Angriffspiel und brachte die Gäste aus Niklashausen erstmals in Führung. Jedoch hatte im mittleren Paarkreuz weder Fiederling gegen Philipp, noch Degen gegen Klevenz, das richtige Mittel, um die Niklashäuser weiter in Führung zu bringen. Vielmehr musste man zwei schnelle Niederlagen hinnehmen und geriet wieder mit 3:4 in Rückstand. Zum Abschluss der ersten Einzelrunde setzte man aus Sicht des SV Niklashausen alle Hoffnung in die neu ins Team gerückten Nachwuchsspieler Anderlik und Behringer. Die Hoffnung wurde aber schnell durch zwei eher chancenlose Dreisatz-Niederlagen durch Reinhard und Mannshardt getrübt.

Mit 3:7 startete die zweite Einzelrunde in die Spitzenpartie Stusek gegen Malcherek. Niklashausens Malcherek bestätigte seine starke Form aus den letzten Spielen und ließ seinem Kontrahenten aus Karlsdorf lediglich einen Satz und brachte Niklashausen wieder in die Spur. Mit diesem Rückenwind dominierte Bereziuk seinen Gegner Müller nach Belieben. Somit zogen die Niklashäuser wieder auf 5:7 heran. Im mittleren Paarkreuz ging es heiß her. Fiederling verlor im fünften Satz mit 8:11. Das bessere Ende hingegen erwischte Degen gegen Philipp, der mit nervenstarkem Halbdistanzspiel zu überzeugen wusste.

Bei dem Stand von 6:7 aus Sicht des SV Niklashausen lag der Druck wiederum auf dem jungen hinteren Paarkreuz der Niklashäuser. Diese hielten dem Druck vor lautstarker Kulisse jedoch nicht stand, weshalb weder Anderlik gegen Reinhard, noch Behringer gegen Mannshardt die Niederlage zu verhindern wussten. So stand die 6:0 Niederlage für Niklashausen. fi