Tauberbischofsheim

Schulzentrum am Wört Viele Kinder beteiligten sich an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

Wichtige Hilfe für bedürftige Kinder

Tauberbischofsheim.Weihnachten zaubert Lächeln in die Gesichter. Geschenke zu bekommen ist einfach schön. Geschenke zu verteilen hingegen auch. Ärmeren, bedürftigeren Kindern Wertschätzung entgegenzubringen, sorgt für ein wohliges, angenehmes Gefühl, das einen durch die ganze Adventszeit tragen kann.

Dieses Gefühl wollten sich viele Kinder des Schulzentrums am Wört nicht entgehen lassen und spendeten eifrig und voller Enthusiasmus für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarten“.

Initiiert hatte diese gemeinnützige, karitative Unternehmung die SMV des Schulzentrums. Unter der Schirmherrschaft der Lehrer Klärle, Krug und Püster hatten sich die beteiligten Schüler der SMV überlegt, was für sie Weihnachten bedeutet. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Anteilnahme standen dabei hoch im Kurs. Wie kann man diesen anspruchsvollen Werten gerecht werden? Schnell war klar: Kindern, denen es nicht so gut geht, sollte geholfen werden. Dadurch kam die „Weihnachten im Schuhkarton“-Aktion des „Samaritan’s Purse“-Vereins ins Spiel. Deutschlandweit werden bis zu einem bestimmten Stichtag kleine Präsente gesammelt, die in dekorierte Schuhkartons verpackt und dann an bedürftige Kinder, zum Beispiel in Osteuropa oder Zentralasien, verschenkt werden.

Bleistifte, Socken, Fußbälle, Zahnpasta, Puzzles und Süßigkeiten – die SMV war hocherfreut über die vielen kleinen Dinge, die von den Kindern des Schulzentrums am Stichtag beim großen „Weihnachtsmann“ (Sinan, Klasse 10) abgegeben wurden. Zusätzliche Schuhkartons mussten organisiert werden, um alle Spenden verarbeiten zu können. Engagiert packten die Schüler der SMV mit an, um die 66 Schuhkartons an ihren Bestimmungsort nach Bad Mergentheim zur Liebenzeller Gemeinschaft zu bringen. Von hier aus werden sie nun bald an viele Kinder verteilt. Lächelnde Gesichter sind somit garantiert, denn Geschenke zu bekommen sind diese Kinder nicht gewohnt.

Belohnung genug für die zahlreichen Spender, die sich nun über das Gefühl freuen können, anderen Menschen etwas Gutes getan zu haben.