Tauberbischofsheim

Kommunalwahl

Warken tritt nicht für den Kreistag an

Tauberbischofsheim.Nina Warken (CDU), seit Dezember 2018 wieder Mitglied des Deutschen Bundestages, wird bei der Kommunalwahl am 26. Mai nicht mehr für den Kreistag im Main-Tauber-Kreis kandidieren. 2014 wurde die 39-jährige Rechtsanwältin zur Kreisrätin gewählt. Seit 2004 engagiert sie sich zudem als Stadträtin in ihrer Heimatstadt Tauberbischofsheim.

Im Vorfeld der Nominierungsveranstaltung der CDU für die Kreistagswahl (Großrinderfeld/Königheim/Tauberbischofsheim) und für die Gemeinderatswahl in Tauberbischofsheim, an der Warken aufgrund einer Sitzungswoche des Bundestags nicht teilnehmen konnte, hatte die Parlamentarierin ihre Partei und den CDU-Kreisvorsitzenden Professor Dr. Wolfgang Reinhart, Vorsitzender der baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion, über ihren Entschluss informiert.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, so Warken. „Aber wenn ich etwas mache, dann mit voller Kraft. Mit Blick auf den Kreistag kann ich dies aus Zeitgründen und aufgrund terminlicher Überschneidungen nicht mehr gewährleisten. Insbesondere meine neue Aufgabe als Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert mich bundesweit. Hingegen hat sich gezeigt, dass die Gemeinderatssitzungen so lagen und liegen, dass dieses Engagement trotz Berlin für mich gut möglich ist,“ sagte Warken.

„Ich werde weiterhin den intensiven Austausch mit den Mitgliedern des Kreistags und insbesondere den Mitgliedern der CDU-Kreistagsfraktion pflegen, so dass alle Anliegen auch bei bundespolitischen Themen wie bisher berücksichtigt und eingebracht werden können.“ pm