Tauberbischofsheim

Ökumenische Fachstelle Ab Dienstag, 11. September

Vierteilige Filmreihe geplant

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Die ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe zeigt am Dienstag, 11. September, um 18.30 Uhr im Netzwerk Familie in der Schmiederstraße 25, den Film „Elpida-Hoffnung“.

Der Film begleitet zwei Familien, die durch die Flucht getrennt wurden. Im Fokus stehen Menschen, die in griechischen Camps gestrandet sind, und deren Familienmitglieder, die es über die damals offene Balkanroute bereits nach Deutschland geschafft haben. Die politische Lage ist undurchsichtig und Familienzusammenführungen sind erschwert. So leben sie für lange Zeit fernab voneinander. Der Film erzählt zudem vom Engagement einzelner Menschen in Griechenland: Von den freiwilligen Helfern Khalid, Dimitra und Alina, die entgegen vieler Hindernisse den geflüchteten Familien helfen.

Möglichkeit zum Gespräch

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit mit Nadja Hildebrand gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Hildebrandt ist als Mitarbeiterin im Caritasverband im Tauberkreis in der Sozialberatung für geflüchtete Menschen tätig. Als Augenzeugin war sie in Idomeni, in einem der vielen Flüchtlingslager aktiv als Helferin vor Ort.

Die nächste Filmvorführung findet am 26. September um 19 Uhr im alten Rathaus in Külsheim statt. Der Film „Zwischen Welten und ISS Zucker und Sprich süß“, erzählen sieben Frauen, die in Deutschland leben, ihre Geschichten und über den Spagat zwischen der Kultur ihrer Familien und der neuen Heimat.