Tauberbischofsheim

Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim Scarlett Fünkner unterrichtete seit 34 Jahren an der Bildungseinrichtung

Verdiente Lehrkräfte gehen in den Ruhestand

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Fünf Lehrkräfte der Kaufmännischen Schule Tauberbischofsheim (KSTBB) gehen mit Ende des Schuljahrs in den Ruhestand.

Scarlett Fünkner wirkte seit 34 Jahren an der Kaufmännischen Schule. Während ihrer fünfjährigen Tätigkeit bei der Sparkasse Rastatt holte sie 1980 am Abendgymnasium das Abitur nach. Es folgte von Februar 1984 bis Juli 1985 das Referendariat an der Handelslehranstalt Rastatt. Seit 1986 war sie zunächst als Handelsschulrätin, ab 2007 als Studienrätin an der KSTBB tätig. Ihr Unterrichtseinsatz, der von 1995 bis 1998 durch Erziehungszeit unterbrochen wurde, erfolgte mit Schwerpunkt in den Bankklassen sowie am Berufsfortbildungswerk im Fach Mathematik.

Richard Clausing, aus seiner kurpfälzischen Heimat Schwetzingen kommend, nahm 1993 seine Tätigkeit als Lehrer der Fächer Mathematik und Physik an der KSTBB auf, wo er 1995 zum Studienrat ernannt wurde. Er unterrichtete vor allem am Wirtschaftsgymnasium. Zudem war er als Verbindungslehrer tätig und wirkte bei der Organisation von Projekttagen (zum Beispiel Mountainbiken) mit. Bekannt und beliebt war Clausing bei Schülern wie Kollegen durch seine ruhige, hilfsbereite Art.

Thomas Teichmann unterrichtet seit 1996 an der KSTBB. Sein Werdegang weist mehrere Stationen im nördlichen Baden-Württemberg auf: Das Abitur erfolgte am Wirtschaftsgymnasium in Walldürn. Ein Studium der Wirtschaftspädagogik (BWL mit Germanistik) schloss sich an der Universität Mannheim an. Das Referendariat führte ihn von 1987 bis 1989 nach Wiesloch. Es folgte eine siebenjährige Tätigkeit an der Kaufmännischen Schule Stuttgart Süd. 1996 schließlich an die KSTBB, wo er 2004 zum Oberstudienrat ernannt wurde. Sein schulischer Einsatz fand überwiegend im Berufskolleg Übungsfirma und an der Berufsschule statt. Zvonko Pandzic, trat nach dem Studium der Humaniora in den kirchlichen Schuldienst, ab 1995 in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg ein. Es folgten 1996 die Ernennung zum Studienrat, 2004 zum Oberstudienrat. Er unterrichtete das Fach Religion sowie Geschichte-Gemeinschaftskunde an der Berufsschule. Weiterhin organisierte er die Gottesdienste an der Schule. Seine gelebte Nächstenliebe zeigte sich nicht nur im Alltäglich-Kollegialen, sondern auch in der Pflege eines erkrankten Kollegen.

Alfred Schäufler kam als gebürtiger Schwabe im Februar 1982 als Studienassessor an die KSTBB, nachdem er das Referendariat an den Schulen Ostfildern-Nellingen und dem Schillergymnasium in Heidenheim absolviert hatte. Die Fächer Biologie und Chemie unterrichtend, erfolgte 1984 die Ernennung zum Studienrat und 1991 zum Oberstudienrat. Seit 1994 hatte er die Stelle des Abteilungsleiters Berufsfortbildungswerk und Berufskolleg inne.

Zahlreich waren die Tätigkeiten, die über das Unterrichten hinausgingen: unter anderem Sammlungsleiter Bio/Chemie, Suchtpräventionslehrer, Erstellung der Stunden- und Vertretungspläne und Schulstatistik. Viele Jahre begleitete Alfred Schäufler das Amt des Schulvertrauensmannes im BLV.

Außerschulisch war beziehungsweise ist der Pädagoge als Stadtrat, Ortschaftsrat und im Naturschutzbund aktiv. kstbb