Tauberbischofsheim

Judo-Abteilung des TSV Tauberbischofsheim Strenge Corona-Auflagen machen annähernd normale Übungseinheiten unmöglich / Turnhalle nicht verfügbar

Training der Judoka muss bis zu den Sommerferien ausfallen

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Die Judo-Abteilung des TSV Tauberbischofsheim in der Aula/Turnhalle bis zu den Sommerferien kein Training mehr durchführen. Laut einer Mitteilung der Kaufmännischen Schule wird die Aula/Turnhalle, in der das Training sonst stattfindet, aufgrund von Corona-Bestimmungen als Klassenzimmer und Prüfungsraum benötigt.

Nach der neuen Landesverordnung von Baden-Württemberg hätte die Judo-Abteilung des TSV ab dem 2. Juni wieder mit dem Hallentraining beginnen können, allerdings unter sehr schwierigen Bedingungen, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins heißt.

„Nach Absprache mit DOSB, DJB und den beiden Judo-Landesverbänden in Baden-Württemberg wurde ein Konzept entwickelt, dass für die Zweikampfsportart Judo einen zeitnahen Wiedereinstieg zwar grundsätzlich möglich macht. Die massiven Einschränkungen lassen jedoch nicht annähernd ein normales Training zu“, hieß es.

Nach den Übergangsregelungen seien zunächst einmal grundsätzlich alle Hygieneregelungen für ein Judotraining einzuhalten. So solle möglichst die Abstandsregelung eingehalten werden. Notwendige Körperkontakte erfolgten immer mit Respekt und Achtung vor dem Partner. Umkleiden und Duschen in der Trainingsstätte seien nicht erlaubt. Mund- und Nasenschutz müssten beim Training getragen werden.

Nach jeder Trainingseinheit seien zwingend die Matten als auch die Toiletten zu desinfizieren. Ebenso sei ein Stoßlüften der Sporthalle durchzuführen.

Ankommende und abgehende Sportler müssten räumlich getrennt bleiben und dürften sich nicht begegnen. „Das heißt, dass Eingang und Ausgang getrennt voneinander sein müssen“, so die Verantwortlichen. Darüber hinaus müsse gewährleistet werden, dass niemals mehr Athleten gleichzeitig in der Halle sind, als die durch die Größe der Mattenfläche definierte Anzahl vorgegeben sei. Eltern und sonstige Zuschauer hätten bis auf Weiteres keinen Zutritt zur Trainingsstätte.

Alle Judoka müssten vor dem Training in eine Teilnehmerliste eingetragen werden. Vor Trainingsbeginn müsse jeder Trainierende den Gesundheits-Fragebogen des DJB ausfüllen.

„Durch die massiven Einschränkungen ist ein annähernd normales Training nicht vorstellbar. Vor allem im Kinderbereich ist es eigentlich unmöglich, die Umsetzung aller Vorschriften zu gewährleisten. Der DJB hat mittlerweile bis Ende August alle Fortbildungen, Meisterschaften und Turniere abgesagt. Natürlich wird die Abteilungsleitung versuchen, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, um eventuell reagieren zu können“, so die Verantwortlichen.