Tauberbischofsheim

Am Sonntag, 8. September

Tag des offenen Denkmals

Main-Tauber-kreis.Ob stattliche Mietshäuser oder traditionelle Gaststuben – auch hinter unscheinbaren Fassaden verbergen sich eindrucksvolle Geschichten. Was es bedeutet, diese Geschichten in die Gegenwart zu tragen, zeigt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zum Tag des offenen Denkmals. Dieser findet am Sonntag, 8. September, auch im Main-Tauber-Kreis statt.

Von moderner Bauuntersuchung bis zu traditionellen Handwerkstechniken: Denkmalpflege ist ebenso vielfältig wie die bundesweiten Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Welche Herausforderungen und wie viel Ideenreichtum hinter der Instandsetzung eines Gebäudes stecken – das wissen am besten die beteiligten Handwerker, Bauforscher und Architekten.

Beim Tag des offenen Denkmals können die Bürgerinnen und Bürger wieder bedeutende Bauwerke im Main-Tauber-Kreis bestaunen, darunter in Tauberbischofsheim das ehemalige Franziskanerkloster in der Hauptstraße 33/35, bestehend aus der Klosterkirche St. Lioba, Dormitorium und Verwaltungsräumen der Stadt. Das ehemalige Franziskanerkloster ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen finden um 10.30 Uhr und 15 Uhr mit dem Thema „Erläuterungen zur baulichen Entwicklung der Gesamtanlage und den zahlreichen Nutzungen vom Kloster bis zum heutigen Verwaltungsgebäude“ statt.

In Weikersheim öffnet die evangelische Stadtkirche St. Georg am Marktplatz in der Zeit von 9 bis 18 Uhr ihre Türen. Einblicke in die Renovierungsarbeiten am Kirchendach gibt das Unternehmen Architekt Berger und Team bei einem Vortrag um 16 Uhr. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.kirchenbezirk-weikersheim.de/kirchengemeinden/weikersheim.

Im Main-Tauber-Kreis sind zahlreiche weitere Kulturdenkmale in Bad Mergentheim, Boxberg, Creglingen, Freudenberg, Külsheim, Lauda-Königshofen und Wertheim geöffnet. Das aktuelle Programm für den Main-Tauber-Kreis zum Tag des offenen Denkmals ist unter www.tag-des-offenen-denkmals.de abrufbar. Hier lassen sich Denkmale nach Regionen, Gattungen oder nach barrierefreien Zugängen suchen und filtern. Besonders praktisch ist der Merkzettel, mit dem sich Besucher ihre individuelle Denkmalroute zusammenstellen können. Für alle, die unterwegs lieber zum Smartphone greifen, empfiehlt sich die kostenlose App.