Tauberbischofsheim

Kein Präsenzunterricht Angebot für Erst- bis Siebtklässler

Stadt organisiert wie vor Ferien die Notbetreuung

Tauberbischofsheim.Um der zunehmenden Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 entgegenzuwirken, wurde die grundsätzliche Schließung der Schulen, Kindergärten und der Kindertagespflege bis zum 31. Januar beschlossen. Über eine Öffnung im Präsenzbetrieb ab dem 18. Januar wird die Landesregierung im Laufe der nächsten Woche anhand der verfügbaren Daten entscheiden.

Wie es in der Mitteilung der Tauberbischofsheimer Stadtverwaltung weiter heißt, finden in der kommenden Woche an den Grund- und weiterführenden Schulen sowie am sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) kein Präsenzunterricht statt. Die Notbetreuung an den Schulen wird wie in der Woche vor den Weihnachtsferien bedarfsgerecht eingerichtet. Diese deckt die Zeit ab, die ein Kind normalerweise in der Schule unterrichtet oder betreut worden wäre.

Für die Erst- bis Siebtklässler, deren Eltern zwingend auf das Angebot angewiesen sind, wird vom 11. bis 15. Januar an regulären Schultagen während der Unterrichtszeit eine Notbetreuung durch Lehr- oder Betreuungskräfte eingerichtet. Eltern, die zudem Betreuungsbedarf vor und nach dem Unterricht haben und ihr Kind schon für die Verlässliche Grundschule oder Flexible Nachmittagsbetreuung angemeldet haben, müssen das unter www.tauberbischofsheim.de erhältliche Anmeldeformular ausfüllen und digital an das Familienbüro (E-Mail: familienbuero@tauberbischofsheim.de) senden. Bei Fragen hilft das Familienbüro der Stadt unter Telefon 09341/80354 oder 80355 weiter.

Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende am Arbeitsplatz als unabkömmlich gelten, studieren oder eine Schule besuchen, sofern jeweils die Abschlussprüfung 2021 angestrebt wird. Dies gilt für Präsenz- und Home-Office-Arbeitsplätze. Auch bei einer möglichen Kindeswohlgefährdung oder anderen schwerwiegenden Gründen (etwa pflegebedürftige Angehörige, ehrenamtlicher Einsatz in Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten oder Feuerwehren) besteht Anspruch auf Notbetreuung. Eine Arbeitgeberbescheinigung ist weiterhin nicht erforderlich. Bei den Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege erfolgt die Organisation durch den Träger.