Tauberbischofsheim

Heimatverein Impfingen Im Rahmen der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz gezogen / Viel Lob für das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder

Rückblick auf eine Vielzahl von Aktivitäten

Archivartikel

Impfingen.Die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Impfingen war auf besondere Weise geprägt vom Thema „Heimat“. Unterstützt von Franziska Speck, gestaltete Ulrike Steigerwald in der Pfarrkirche St. Nikolaus einen Wortgottesdienst für Vereinsmitglieder. Auf einfühlsame Art und Weise beleuchtete sie den Begriff „Heimat“ aus ganz unterschiedlichen Sichtweisen verschiedener Menschen.

Bei der Versammlung in den Kellerräumen des Weinbaumuseums war Heimatgeschichte als Erinnerung, aber auch als Anregung für eine bewusste Beschäftigung mit dem eigenen Lebensraum ganz hautnah zu erleben.

Nachdem Vorsitzender Gottfried Wühr die Mitglieder und Gäste begrüßt hatte, zeigte Schriftführer Karl Zubrod in einem Rückblick die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres auf. Er berichtete unter anderem von neun gut besuchten Stammtischen, von vier Vorstandssitzungen, von einem Besuch der FN-Rentner im Heimatmuseum und vom Osterbrunnenfest.

Ferner erwähnte Zubrod die Übergabe einer Sitzgruppe gegenüber dem Weinbaumuseum durch Bürgermeister Wolfgang Vockel im Beisein der kommunalpolitischen Vertreter Impfingens, die Teilnahme von drei Impfinger Heimatfreunden am „Tag der Heimatforschung“ in Dittwar. Abschließend berichtete er von einer praxisnahen Unterrichtseinheit, bei der Bertold Eisenhauer, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, 25 Impfinger Grundschülern zeigte, wie aus Krautköpfen Sauerkraut wird.

In ihrem Grußwort würdigte Maike Dogan auch namens ihrer Mit-Schulleiterin Kira Bader, nicht nur diese schöne Aktion, sondern auch das zum späteren Zeitpunkt erfolgte Probe-Essen des Sauerkrauts in der Schule.

Mit seinen anschließenden Ausführungen würdigte Vorsitzender Gottfried Wühr alle, die den Verein im zurückliegenden Jahr mit Rat und Tat unterstützten. Er dankte besonders Inge May und Edeltraud Wühr, die auf bewährte Weise für das Wohl der Gäste sorgten, er dankte den Helfern beim Osterbrunnenfest, den Kindern des Kindergartens und seiner Leiterin Maria Weiß, den „Gänsplölis-Trutrchen“ für ihre Gstanzl sowie Benjamin Scholz für die Gitarrenbegleitung, auch bei der Weihnachtsfeier.

Osterbrunnenfest fällt aus

Aus personellen Gründen, so Wühr, müsse das Osterbrunnenfest in diesem Jahr ausfallen. Der Osterbrunnen werde aber wieder aufgestellt und zwar am Samstag, 14. März, ab 10 Uhr. Helfer seien willkommen.

In den nächsten Wochen werde, unter Federführung von Klaus Kuhngamberger, das Gelände neben den Friedhofsparkplätzen hergerichtet, um dann dort eine „Parkbank“ aufzustellen. Der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ plane einen Meditationswanderweg einzurichten, erklärte der Vorsitzende. Start soll in Impfingen sein. Vom „Plan“ aus soll die Strecke über das Leintal, vorbei am Silberbrünnle und am Waldkindergarten in Richtung Stadtmitte führen und von dort zurück über die Weinberge nach Impfingen.

Danach legte Kassiererin Helga Jung einen positiven Kassenbericht vor. Herbert Kreidl, zusammen mit Lothar Baunach Kassenprüfer, bescheinigte eine „ohne Mängel, hervorragend geführte Kasse“, so dass die Entlastung einstimmig erfolgte. Außerdem würdigte Kreidl den Vorsitzenden Gottfried Wühr für dessen seit Jahrzehnten geleistete gute Arbeit.

„Dieser Raum ist ein Traum“, betonte Ortsvorsteher Dr. Dominik Carle, zu Beginn seines Grußworts, als er – wie schon andere Besucher auch – die gelungene Gestaltung des Gewölbekellers in der „Alten Schule“ sowie die gesamte Arbeit des Heimatvereins lobte. Der geplante Wanderweg sei ein Mosaikstein in dem Bemühen, Impfingen attraktiv zu machen, auch für Gäste von außerhalb. Nicht zuletzt auch im Sinne der hier verbliebenen Gastronomen.

Weiterer Mosaikstein

Ein weiterer Mosaikstein zu diesem Ziel sei es, den Fahrradweg „Liebliches Taubertal“ entlang der schönen Renaturierung der Tauber durch Impfingen zu führen, oder auch die geplanten Wohnmobil-Stellplätze an der Tauber in Impfingen einzurichten. Carle bedauerte den Ausfall des Osterbrunnenfests und bot, ebenso wie Ortschaftsrat Alexander Diehm, die Unterstützung des gesamten Gremiums bei der Durchführung an.

Namens der Pfarrgemeinde dankte Ulrike Steigerwald dem Heimatverein, der nach religiösen Feiern seine Räume für einen geselligen Abschluss zur Verfügung stelle. ga