Tauberbischofsheim

Stadtverband der Jungen Union Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen fand in Distelhausen statt / Lob für scheidenden Vorsitzenden Maximilian Joachim

Ralph Kinzie zum Vorsitzenden gewählt

Archivartikel

Ralph Kinzie heißt der neue Vorsitzende des Stadtverbandes der Jungen Union in Tauberbischofsheim.

Tauberbischofsheim. Bei der im Schalander der Distelhäuser Brauerei durchgeführten Jahreshauptversammlung des Stadtverbands der Jungen Union fanden turnusmäßig Wahlen statt. Der bisherige Vorsitzende, Maximilian Joachim, trat nach seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden nicht wieder an. Sein Nachfolger wurde Ralph Kinzie.

Grußworte sprachen die Bundestagsabgeordnete Nina Warken und der Fraktionsvorsitzende im Landtag, Professor Dr. Wolfgang Reinhart.

Nach der Begrüßung war für Joachim die Gelegenheit gekommen, die letzten zehn Jahre Revue passieren zu lassen. So hat er den Stadtverband 2009 übernommen, seitdem habe dieser eine tolle Entwicklung genommen. Mit neuen Ortsverbänden in Tauberbischofsheim, Dittigheim-Distelhausen und Dittwar habe sich in seiner Amtszeit die Mitgliederzahlen stetig erhöht. Politische Schwergewichte wie Wolfgang Bosbach besuchten – auf Initiative der JU – die Stadt, politische Bildungsreisen im In- und Ausland seien durchgeführt worden und auch Wahlkämpfe habe die Junge Union einige unter Regie des scheidenden Vorsitzenden bestritten.

Sicher eine der größten Erfolgsgeschichten sei die Entwicklung der JU-Präsenz beim Altstadtfest: Was mit einem kleinen Stand unterhalb der Sparkasse begann, wuchs mit den Jahren zu einer der größten Bühnen in der Stadt hinter dem Rathaus, samt Schankwagen und Cocktailbar. Getreu dem Motto der JU, „Party and Politics“, sei der Einsatz aller Helfer hier immer vorbildlich gewesen, so Maximilian Joachim.

Schatzmeister Fabian Kraft punkte angesichts dieser freudigen Entwicklung beim Kassenbericht mit ähnlich guten Nachrichten. Hohe Umsätze habe die Junge Union – vor allem dank des Altstadtfests – verbuchen können. Lisa Kagerbauer bestätigte eine einwandfreie Kassenführung, weshalb der Tagungsleiter, JU-Ehren-Kreisvorsitzender Andreas Lehr, die Entlastung des Vorstands vorschlug, die einstimmig erteilt wurde.

Dr. Wolfgang Reinhart verwies in seinem Grußwort auf die zahlreichen Leistungen von Maximilian Joachim für den Stadtverband. Er sei stets gerne zu Gast beim Partei-Nachwuchs, auch weil dieser in manchen Themen anders denke und neue Impulse in die Partei einbringe. Dies auch in Zukunft zu tun, kritisch zu sein und mitzumachen, war seine Bitte. Es seien keine leichten Zeiten für die politische Arbeit, aber diese großen Herausforderungen bedürften einer echten Volkspartei wie der CDU, um sie zu lösen.

Um die Zukunft des Stadtverbands ging es auch im Anschluss. In seiner kurzen Vorstellung wies der Kandidat für die Nachfolge des Vorsitzenden, Ralph Kinzie, auf die Punkte hin, denen er in den kommenden Jahren die größte Beachtung schenken möchte. Neben den beiden Wahlkämpfen für Land und Bund 2021, die er mit der JU bestreiten will, waren seine Kernanliegen das Fortführen der diversen Veranstaltungen und das Werben neuer Mitglieder, die bereit sind, sich für ihre Heimat zu engagieren. „Wie ihr seht: Es gibt viel zu tun und ich bin gerne bereit, einen großen Teil dazu beizutragen!“, so Kinzie. Bei einer Enthaltung wurde er anschließend einstimmig gewählt. Unterstützung bekommt er mit Fabian Göbel und Patrick Hauke von zwei der bisherigen Stellvertreter seines Vorgängers. Ergänzt werden sie durch Kevin Hammerich, der für Thorsten Kagerbauer in die zweite Reihe des Stadtverbandes aufrückt. Komplettiert wird das Team durch Mario Maier als neuem Schatzmeister und Benedikt Zegowitz, der zum Schriftführer gewählt wurde. Zu Beisitzern wählte die Versammlung: Mario Gimbel, Martin Gremminger, Alexander Horn, Luca Jeßberger, Thorsten Kagerbauer, Sebastian Mahler, Andreas Morschheuser und Jürgen Withopf.

Nina Warken beglückwünschte die Gewählten und dankte allen Anwesenden für ihr Engagement in der Jungen Union. „Mit euren Aktionen leistet ihr einen echten Mehrwert vor Ort! Ich bin stolz auf euch“, so die Abgeordnete. Auch sie habe damals im JU-Stadtverband die ersten politischen Schritte gemacht und sei bis heute dankbar für viele Erfahrungen.

Den Entscheidungsträgern wünschte sie alles Gute, sie sehe die JU Tauberbischofsheim in guten Händen.

Ralph Kinzie beschloss die Sitzung mit einem Appell: „Wir haben hier in Baden-Württemberg als Junge Union mehr Mitglieder als die Grünen insgesamt. Die Zahlen zeigen, die Unions-Familie ist und bleibt die Partei im Ländle, das soll sich auch wieder in Umfragewerten und Wahlergebnissen zeigen. Dafür braucht es gute Politik, die wir aktiv mitgestalten werden. Vor uns liegen spannende Jahre, auf geht’s!“ jutbb