Tauberbischofsheim

Fastnachtseröffnung in Hochhausen Schlüsselübergabe an den neuen Regenten und sein Gefolge / „Bis Aschermittwoch hat Frohsinn zu herrschen“

Prinz Groasmuck reiste mit der Bahn an

Archivartikel

Hochhausen. Am vergangenen Samstag begann in Hochhausen mit der Inthronisation von Prinz Groasmuck VIII., alias Johannes Schneider, die fünfte Jahreszeit.

Hochhausen. Die Anreise der Hochhäuser Tollität mit seinem Gefolge erfolgte standesgemäß mit der Eisenbahn.

Am Hochhäuser Bahnhof wurde der neue Prinz Groasmuck sehnsüchtig von Bürgermeisterin Anette Schmidt, dem närrischen Hochhäuser Volk und der Musikkapelle Hochhausen erwartet. Pünktlich um 15.30 Uhr traf der neue närrische Regent mit seinem Gefolge mit dem Schienenbus aus Tauberbischofsheim ein.

Nach einer geselligen und stimmungsvollen Schunkelrunde, der ein dreifaches „Groasmückle fliech“ auf den neuen Prinzen folgte, zog das Gefolge unter den Klängen der Musikkapelle vom Hochhäuser Bahnhof zum Grünauer Hof.

Ralf Knüttel begrüßte vom Balkon des Herrenhauses des Grünauer Hofs aus das närrische Volk: „Wie es ist guter alter Brauch, eröffnen wir nun die Fastnacht auch. Wie haben einen neuen Prinzen im Ort. Prinz Groasmuck VIII. regiert nun hier fort. Drum lieb‘ Leute eröffnen wir die Kampagne heute. Jetzt wird wieder gesungen, geschunkelt, gescherzt und gelacht, getanzt und anderen Freude gemacht.“

Der stellvertretende Ortsvorsteher Rüdiger Gärtner freute sich, dass die Position des Prinz Groasmuck auch in diesem Jahr wieder besetzt werden konnte. Prinz Groasmuck wird nun in der närrischen Zeit Hochhausen im Ort und um Hochhausen vertreten. Nach der Ansprache übergab er auch im Namen von Ortsvorsteher Hilmar Freundschig den Rathausschlüssel an Prinz Groasmuck VIII.

Nach der Schlüsselübergabe wandte sich der Prinz alias Johannes Schneider an sein närrisches Volk: „Groasmückle fliech – mit diesem Gruß ihr Leut, verkünde ich große Freud. Groasmuck der Achte so steh ich hier nun, um euch Narrenvolk kund zu tun, die fünfte Jahreszeit hat sich nun angebahnt – bis Aschermittwoch hat Frohsinn zu herrschen im Hochhäuser Land.“

Weiter sagte der neue Regent: „Narren, so wie wir, stehen für Toleranz und Frohsinn hier. Gemeinsamkeit und Freud in diesem schönen Tauberland, sollen gelten hier ab heut. Das Narrenvolk im schönen Tauberland hat nicht nur Witz, sondern auch Verstand.“

Im zivilen Leben betreibt der ehemaligen Berufssoldat Johannes Schneider, der familiär tief in Hochhausen verwurzelt ist, den Imkerhof in Hochhausen.