Tauberbischofsheim

Judo Mara Noorlander und Franziska Höcherl starteten mit Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften

Plätze sieben und elf errungen

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Wieder einmal hatten die Athleten der Judo-Abteilung des TSV Tauberbischofsheim einen weiten Weg vor sich – sie fuhren zu den Deutschen Einzelmeisterschaften in der Altersklasse U21 in Frankfurt/Oder.

Mara Noorlander und Franziska Höcherl hatten sich über die Süddeutsche Einzelmeisterschaft zur höchsten nationalen Meisterschaften qualifiziert.

Im ersten Jahr in der Altersklasse U21 zeigten die beiden 17-jährigen TSV-Kämpferinnen bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften ausgezeichnete Leistungen.

Erneut einen sehr guten Auftritt, nach den Deutschen U18 vor einer Woche, hatte Mara Noorlander in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm. Nach einem lockeren Auftaktsieg musste sie allerdings gegen die neue Deutsche Meisterin Mirjam Wirth aus Württemberg ihre erste Niederlage einstecken. In der darauffolgenden Trostrunde überzeugte sie wiederum und kam bis zum Durchgang um den Einzug ins kleine Finale.

Hier traf sie auf Angelina Seibelt aus Brandenburg. Nach zwei mittleren Wertungen zugunsten der neuen Bronzemedaillengewinnerin belegte die TSV-Braungurtträgerin am Ende einen hervorragenden siebten Rang.

Als Belohnung für die zurückliegenden gezeigten guten Kämpfe wurde sie für den European-Cup Cadets nach Tschechien durch den Bundestrainer nominiert.

Nicht minder war auch die Leistung der zweiten TSVlerin Franziska Höcherl in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Sie erreichte immerhin den elften Rang unter den 32 Besten in Deutschland. Insgesamt zeigten die TSVlerinnen deutlich auf, dass sie durchaus in der Lage sind, auch auf nationaler Ebene schon mithalten zu können.

Doch hat auch der Coronavirus alle Judokas erreicht, am Ende der Veranstaltung wurden bis auf weiteres alle nationale und internationale Meisterschaften und Turniere abgesagt. jotef