Tauberbischofsheim

Obi-Kreuzung Neueste Signaltechnik wird eingebaut / Die Arbeiten beginnen an diesem Montag

Neue Ampelanlage für etwa 80 000 Euro

Archivartikel

An der Obi-Kreuzung in Tauberbischofsheim wird eine neue Ampelanlage installiert. Die Arbeiten können bis zu fünf Wochen in Anspruch nehmen.

Tauberbischofsheim. Das Land Baden-Württemberg erneuert für etwa 80 000 Euro die Ampelanlage am Knoten L 506/Nordtangente (Obi-Kreuzung) in Tauberbischofsheim. Hierbei wird nicht nur die neueste Signaltechnik verbaut, sondern auch die Fußgängerquerungen mit Blindensignalisierung ausgestattet.

Landratsamt in Aktion

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis (Straßenbauamt) übernimmt für das Land die Planung, Ausschreibung und den kompletten Bau der Kreuzungsanlage.

Es wurde bereits eine provisorische Ampel aufgebaut. Diese ist nach der Demontage der Bestandsanlage bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage (etwa fünf Wochen) erforderlich, um die neue Anlage aufzubauen.

Hochbelasteter Knoten

Die Kreuzung kann aus unfalltechnischer Sicht nicht über diesen langen Zeitraum ohne Signalsteuerung betrieben werden. Sie ist zu Spitzenstunden ein hochbelasteter Knoten, weil dort unter anderem die Zu- und Abfahrt in das Industriegebiet über die Nordtangente abgewickelt wird.

Voraussichtlich am Montag, 16. März, geht die provisorische Ampel in Betrieb, die bestehende Anlage wird zurückgebaut. Danach werden neue Fundamente betoniert. Diese müssen bis zu vier Wochen aushärten, um die einwirkenden Kräfte aus den großen Peitschenmasten aufnehmen zu können. Parallel dazu wird die Verrohrung erneuert und das neue Steuergerät gestellt. Danach wird die neue Anlage aufgebaut, versorgt, geprüft und in Betrieb genommen. Abschließend wird dann das Provisorium wieder demontiert. lra