Tauberbischofsheim

In der Kreisstadt Geschichte hautnah erleben

Museum jetzt wieder geöffnet

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Bis Ende Mai musste das Tauberfränkische Landschaftsmuseum wegen der Coronakrise geschlossen bleiben und war auch danach nur zeitweise geöffnet. Ab diesem Dienstag nun können Besucher das Museum wieder zu den normalen Besuchszeiten besichtigen, das heißt von Dienstag bis Samstag jeweils von 14 bis 16.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16.30 Uhr.

Seit 1970 existent

Das seit 1970 bestehende Museum beherbergt in 20 Räumen Sammlungen zur Vor- und Frühgeschichte, Zeugnisse höfischer und bürgerlicher Wohnkultur von der Spätgotik bis zum Biedermeier, eine Sammlung sakraler Kunst, spätgotische und barocke Tafelbilder und Holzbildwerke sowie von M. Hickel geschaffene Kopien der beiden Tafeln des Tauberbischofsheimer Grünewaldaltars.

Darüber hinaus verfügt das Museum über einen reichen Bestand zu Handwerk und Gewerbe, über Bauernmöbel und Hausrat, Trachten aus dem „Gau“, eine wertvolle Porzellansammlung, umfangreiche Bestände an kostbaren Uhren und Zinnexponaten sowie Sammlungen mit römischen Kaisermünzen, mit Münzen des Kurfürstentums Mainz und Münzen des Bistums Würzburg.

Viele alte Waffen

Ebenso werden Freunde alter Waffen auf ihre Kosten kommen: Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Feuer-, Jagd- und Stangenwaffen sind genauso vertreten wie Schusswaffen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Ein Stadtmodell mit dem Baubestand um 1750 ist Mittelpunkt einer Dokumentation zur Entwicklungsgeschichte von Tauberbischofsheim.

Ein besonderes Schmankerl bietet das Museum außerdem zur Zeit auf der oberen Diele: Dort werden in einer kleinen Ausstellung Gemälde des Tauberbischofsheimer Künstlers Rudi Knaus mit Tauberbischofsheimer Motiven der 1950er und 1960er Jahre vorgestellt.

Im Museum kann übrigens auch das Buch erworben werden, in dem die Tontafeln von Rudi Knaus mit Reliefs zu Themen der Bibel gezeigt werden.