Tauberbischofsheim

Leserbrief Zum Thema „Schwimmbad“ im Gemeinderat

„Mitbestimmung ist unerwünscht“

Auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung der Kreis- und Verwaltungsstadt Tauberbischofsheim steht am Donnerstag, 19. November, „Kleinschwimmhalle im Haus Heimberg – Einstellung des Betriebs“. Jetzt ist es soweit: Nach jahrelanger Hinhaltetaktik um den Neubau einer Schwimmhalle in Tauberbischofsheim wird mit der Schließung der Tod des Schwimmsports vor Ort besiegelt.

Mitbestimmung ist von den neugewählten Gemeinderäten und der neuen Bürgermeisterin in der Stadt Tauberbischofsheim unerwünscht, sonst hätten die jetzigen Entscheider ihre Wähler in einer Umfrage befragt beziehungsweise abstimmen lassen, ob die Kreisstadt weiterhin ein Hallenbad in ihrer Gemeinde haben will oder nicht. Seit über sechs Jahren gab es die ständige Aussage, dass über die Zukunft eines Hallenbads noch kein Beschluss herbeigeführt werden müsse. Mit der nun anstehenden Entscheidung über die Schließung des Bads würden die gewählten Vertreter der Stadt jedoch den letzten Sargnagel setzen.

Es erinnert mich an Don Quichottes Kampf gegen die Windmühlen – für ein Hallenbad in Tauberbischofsheim.