Tauberbischofsheim

Tageselternverein Main-Tauber-Kreis „Urgesteine“ Reinhilde Farrenkopf und Ursula Erbis-Grießl in den Ruhestand verabschiedet

Mit viel Engagement Pionierarbeit geleistet

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Nach 16 beziehungsweise zwölf Jahren gehen nun die beiden „Urgesteine“ des Tageselternvereins Main-Tauber-Kreis, Reinhilde Farrenkopf und Ursula Erbis-Grießl, in den wohlverdienten Ruhestand. Die Kindertagespflege im Main-Tauber-Kreis war für die beiden Damen immer ein Herzensprojekt.

Kinderpflege etabliert

Reinhilde Farrenkopf baute ab 2003 zusammen mit dem ehrenamtlichen Vorstand und in enger Kooperation mit dem Jugendamt in den ersten Jahren die Geschäftsstelle auf und bekam 2007 Unterstützung von Ursula Erbis-Grießl.

Gemeinsam haben sie in den ganzen Jahren viel erreicht: Immer mehr motivierte Frauen und auch Männer ließen sich zu Tagespflegepersonen qualifizieren; aus einem Ehrenamt ist eine „QuaIifizierte Tätigkeit“ geworden; viele Kommunen im Landkreis konnten dazu motiviert werden, die Kindertagespflege finanziell zu unterstützen; Die laufende Geldleistung für Tagespflegepersonen wurde von 2,90 Euro (2003) auf 6,50 Euro (2019) erhöht; die Räumlichkeiten der Geschäftsstelle wurden größer und einladender; das Team in der Geschäftsstelle ist stetig gewachsen.

Auch in den Grußworten von Sonja Schattmann vom Jugendamt und der Vorsitzende des Vereins, Carmen Keppner, wurde das große Engagement und die gute Zusammenarbeit in all den Jahren gelobt.

Dass die Kindertagespflege im Landkreis inzwischen eine große Bedeutung hat und viele Eltern Vertrauen in diese Form der Betreuung haben, das sei auch den vielen Tagesmüttern und -vätern zu verdanken. Nur durch ihre engagierte, liebevolle und vertrauenswürdige Arbeit werden aktuell 278 Tageskinder betreut.

Nachfolge geklärt

Froh ist Carmen Keppner, dass sie zum September zwei engagierte Nachfolgerinnen, Sarah Bock und Pamela Willaschek, einstellen konnte. Unterstützt werden sie bei ihrer Einarbeitung von den langjährigen Mitarbeiterinnen Sonja Büttner-Roth, Judit Menz, Stefanie Neugebauer und Susanne Landwehr.