Tauberbischofsheim

Karate Kampfkunst-Enthusiasten trafen sich bei Cheftrainer Schlatt, um nach harten, anspruchsvollen Tests die nächste Gürtelstufe zu erreichen

Martin Huth hat jetzt den Schwarzen Gürtel im Visier

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Über 30 Kampfkunst-Enthusiasten aus ganz Deutschland trafen sich wieder, um beim Tauberbischofsheimer Cheftrainer Schlatt ihr Wissen zu erweitern. Die Abteilung für Karate im TSV Tauberbischofsheim ist die einzige Karateabteilung im Süden Deutschlands, die ein traditionelles Japanorientiertes Karate anbietet, was immer wieder die Gäste aus nah und fern anzieht.

In gewohnter Weise wurden zwei schwere Trainingseinheiten abgefordert, die zeigen sollten, ob die Teilnehmer den Test wirklich wagen wollen. 17 davon stellten sich dann der sehr strengen Examina zur nächsten Gürtelstufe. Von den beiden Abteilungen aus Wertheim und Tauberbischofsheim bestanden die erste Prüfung: Nicole Wiederroth-Kunert, Angelika Rücker, Kerstin Stumpf, Peter Habermann und Dirk Kohler. Die erste Prüfung im Karate ist in Bezug auf die Nervosität wohl eine der schwersten – sie wurde jedoch prima gemeistert.

Wie in jeder höheren Gürtelstufe mussten auch hier alle Anforderungen in den drei Elementen Kata (Schattenkampf) Kihon (Grundtechniken) und Kumite (Partnerübungen) bestanden werden.

Der Kindergruppe mit all ihren Gürtelfarben „entsprungen“, bestätigte sich Levi Heilig jetzt unter den Erwachsenen mit seinem Gelben Gürtel, der sich wohl schon bald in Orange färben wird. Orange ist jetzt die Farbe, die sich Mareike Lauer umbinden darf. Florian Christ, der während der Prüfung über sich selbst hinauswuchs, hievt sich mit seinem erreichten Blaugurt in die Oberstufe der Karatewelt.

Den zweiten Blauen Gürtel und damit die Anwärterschaft auf den „Braunen“ erkämpften sich Pia Götzelmann, Rosalie Kirchner und Mara Wiederroth. Diese Drei waren die souveränsten der ganzen Prüfung und es schien, dass sie einfach alle Aufgaben mit jugendlicher Leichtigkeit meisterten. Ihnen gelang eine tolle Darbietung ihres Könnens. Für Martin Huth steht nun nur noch der „Schwarze“ auf der Liste. Nach starken Demonstrationen seines Könnens steht er nun auf der höchsten Stufe der Braungurte, dem 1. Kyu, und kann sich nach der Festigung auf diesem Niveau zuversichtlich auf die Meisterstufe vorbereiten.

Prüfer und Cheftrainer Schlatt sagte später seinen Schützlingen, dass er mit dem gesamten Ergebnis dieser Prüfung sehr zufrieden war und selbst etwas stolz auf den „Output“ seines Trainings ist.

Doch niemand solle sich nun auf seinen Lorbeeren ausruhen, denn ein höherer Gürtelgrad ist auch immer die Verpflichtung einen höheren Leistungsstand zu demonstrieren. Der Weg des Karate, so Schlatt, ist ein langer Weg.

Interessenten am traditionellen Karate in allen Altersklassen finden Informationen unter www.karate-tbb.de oder unter Telefon 09341/897635. ergö