Tauberbischofsheim

Kurmainzisches Schloss Viel geboten am 6. September

Lange Nacht des Museums

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Ein Höhepunkt und zugleich eine Bereicherung des kulturellen Lebens in Tauberbischofsheim ist sicherlich die „Lange Nacht der Kultur(en)“. Fester Bestandteil und steter Anziehungspunkt dieser städtischen Veranstaltung ist auch die „Lange Nacht des Museums“, die in diesem Jahr am Freitag, 6. September, stattfindet.

Vor 20 Jahren fand diese besondere Nacht anlässlich einer Geburtstagsfeier im Museum ihren Ursprung. Die Idee, diese Belebung des Museums weiter zu verfolgen hat reiche Früchte getragen. Die Gestaltung wurde immer weiter ausgebaut und hat großen Anklang beim breiten Publikum gefunden. Außerdem ist sie zum etablierten Programmpunkt im Veranstaltungskalender der Stadt geworden.

Grund zum Feiern

In diesem Jahr gibt es einen besonderen Grund zum Feiern: das 20-jährige Bestehen der „Langen Nacht des Museums“. Und man darf gespannt darauf sein, was das Programm zu bieten hat.

Im Kurmainzischen Schloss erwacht am Freitag, 6. September, die Vergangenheit. Eine Zeitreise durch die Epochen bis zur Neuzeit wird die Räume des Museums mit Leben erfüllen.

Ein Potpourri aus 20 Jahren wird geboten. Die Zimmer erstrahlen im Kerzenlicht, historisch gewandete Personen bieten ein Programm, das höfische Tradition, Spiel, Gesang, Musik und Tanz widerspiegeln wird.

Zur weiteren Unterhaltung stellen die Verantwortlichen die Moritat „der letzten Hinrichtung in Tauberbischofsheim“ vor.

Ölgemälde für den guten Zweck

Zum Aufbau und zur Förderung der museumspädagogischen Arbeit wird ein Ölgemälde vom Schloss und dem Türmersturm versteigert werden. Eine Künstlerin des Kunstvereins Tauberbischofsheim hat dieses Bild für den guten Zweck gespendet.

Gespenstisches Ambiente erinnert an Spuk und Geister und der Geschichtenerzähler fesselt die Zuhörer mit seinen spannenden Sagen und Erzählungen aus dem Taubertal.

Unter dem Motto: „Kommen – Sehen – Staunen“ wird also der Besuch im Tauberfränkischen Landschaftsmuseum zu einen schönen Erlebnis werden. Außerdem bezeugen Besucher dadurch die Anerkennung und Unterstützung der ehrenamtlichen Museumsführung und sichern damit deren Erhalt.