Tauberbischofsheim

Überfall auf Discounter Polizei geht von zwei Tätern aus

Kripo gibt neue Details bekannt

Tauberbischofsheim.Nach dem bewaffneten Raubüberfall auf die Filiale eines Lidl-Markts in der Pestalozziallee am Abend des 16. Dezember (die FN berichteten), laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei weiter auf Hochtouren.

Ein maskierter Mann hatte am Montag, 16. Dezember, gegen 21.50 Uhr die Filiale betreten, die beiden anwesenden Mitarbeiter mit vorgehaltener Pistole bedroht und sie aufgefordert, ihm die Tageseinnahmen auszuhändigen. Anschließend wurden die Angestellten vom Täter gefesselt, so dass es ihnen erst einige Zeit später gelang, die Polizei zu alarmieren.

Komplize in Fluchtfahrzeug

„Der Täter ließ sich eine größere Menge Bargeld aushändigen. Eine Mitarbeiterin wurde bei der Tat verletzt und musste ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen“, heißt es nun in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Mosbach und Polizeipräsidium Heilbronn vom Donnerstag.

Zwischenzeitlich gehen die Ermittler außerdem davon aus, dass der mit einer Pistole bewaffnete Täter einen Komplizen hatte, der außerhalb des Discounters mit einem Fluchtwagen wartete.

Größere Menge Bargeld gefunden

Deshalb wendet sich die Kriminalpolizei erneut an die Bevölkerung, um herauszufinden, wer an dem Montagabend, zwischen 21 und 22 Uhr, im Bereich des Discounters oder dem angrenzenden Bereich des benachbarten Drogeriemarkts ein verdächtiges Fahrzeug stehen oder gar eine verdächtige Person wahrgenommen hat.

„Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wurde auch der Fund einer größeren Menge Bargeld gemeldet. Die Ermittler prüfen derzeit, ob es hierzu einen Zusammenhang gibt. Der ehrliche Finder hat das Geld bei der Polizei abgegeben. Die Täter könnten das Bargeld auf ihrer Flucht verloren haben“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Polizei sucht Zeugen

Abschließend stellt die Polizei folgende Fragen an die Bevölkerung: „Wem sind nach dem 16. Dezember Veränderungen aufgefallen, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten? Wer hat in seinem Umfeld derartige Veränderungen bemerkt?“