Tauberbischofsheim

Schlosskonzert am 7. Februar

Kammerorchester und „Teufelsgeiger“

Tauberbischofsheim.Der „Teufelsgeiger mit der Engelsseele“, Dimitri Berlinski, gastiert mit dem Russischen Kammerorchester Sankt Petersburg im Rathaussaal.

Die Russische Kammerphilharmonie Sankt Petersburg ist immer wieder ein höchst willkommener Gast bei den Tauberbischofsheimer Schlosskonzerten. Das Publikum schätzt das überragende Niveau und die unbändige Spielfreude dieses in der russischen Streichertradition stehenden Ensembles.

Zum Auftritt am Freitag, 7. Februar, im Rathaussaal gesellt sich als Solist Dmitri Berlinsky dazu, der „Teufelsgeiger mit der Engelsseele“, wie er von der Fachpresse in Anspielung auf Niccoló Paganini genannt wird. Berlinski war der jüngste Sieger beim internationalen Paganini-Wettbewerb in Genua und spielt auf der Guarneri del Gesù, die dem legendären Geigenvirtuosen des 19. Jahrhunderts gehörte. Auf seiner steilen Karriere hat er die renommiertesten Konzertsäle der Welt wie die Carnegie Hall in New York oder die Suntory Hall in Tokyo erobert.

Er prägt den Abend in Tauberbischofsheim mit Werken für Violine und Orchester: Bachs Violinkonzert a-moll, Paganinis „Cantabile“ und „Introduction und Rondo Capriccioso“ von Saint-Saens. Weiter auf dem Programm steht eines der populärsten Stücke für Streichorchester, Griegs Holberg Suite und, seltener zu hören, aber umso reizvoller: die St Pauls Suite des englischen Komponisten Gustav Holst.