Tauberbischofsheim

Runder Geburtstag Heinz Hahn feiert sein 80. Wiegenfest

Handwerker mit Leib und Seele

Archivartikel

Tauberbischofsheim.„Ich hoffe, dass ich noch viele Jahre Spaß an meinem Beruf haben werde.“ Diesen Wunsch äußerte Heinz Hahn anlässlich seines 65. Geburtstags. Das war vor 15 Jahren. Heute geht er immer noch täglich in die Werkstatt von Optik-Uhren-Schmuck Hahn in der Tauberbischofsheimer Hauptstraße. Die Arbeit hält in sichtlich jung und fit. Und so kann er an diesem Donnerstag bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag feiern.

Die Familie Hahn kam 1945 nach Tauberbischofsheim. Das Licht der Welt erblickte Heinz Hahn am 24. Oktober 1939 in Komotau (heute Tschechische Republik). In der Kreisstadt setzt sein Vater die lange Familientradition fort und eröffnete ein Optik- und Uhrengeschäft.

Heinz Hahn ist seit seinem 14. Lebensjahr im Beruf tätig. Er legte die Meisterprüfung sowohl als Optiker als auch als Uhrmacher ab. Mittlerweile ist er seit 65 Jahren in seinem Beruf tätig.

Der Jubilar heiratete 1963 seine Frau Rosemarie. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Seine Ehefrau starb bereits vor mehr als 20 Jahren. Während er werktags noch täglich in der Werkstatt in Tauberbischofsheim arbeitet, verbringt er die Wochenenden bei seiner Lebensgefährtin Erna in Höchberg.

Heinz Hahn ist nicht nur Handwerker mit Leib und Seele, sondern auch Einzelhändler, für den der „Kunde stets König“ ist. Das Geschäft in der oberen Fußgängerzone, das mittlerweile von seinem Sohn Torsten in vierter Generation betrieben wird, ist eine Institution in der Kreisstadt. „Das haben wir vor allem auch unserem guten und treuen Personal zu verdanken“, lobt der Jubilar die Mitarbeiter und freut sich, dass sie seinen runden Geburtstag gemeinsam mit ihm, seiner Familie, zu der auch zwei Enkel gehören, und Freunden feiern werden.

In seiner Freizeit ist Heinz Hahn leidenschaftlicher Jäger. Zwar nicht mehr so oft wie früher, doch es zieht ihn immer noch in den Wald. Allerdings, so betont er, stehe bei ihm das Naturerlebnis an erster Stelle. Hege und Pflege sei ihm besonders wichtig.

Ebenso ist er ein begeisterter Angler. So gehört er zu den Gründern des Sportfischervereins in Dittwar.

Den sicherlich zahlreichen Glückwünschen schließen sich die Fränkischen Nachrichten an. hut