Tauberbischofsheim

Parken auf dem Marktplatz Beschlossenes Konzept gegen das „Wildparken“ wurde umgesetzt

Für klare Verhältnisse gesorgt

Die Stadt hat das am 4. März vom Gemeinderat beschlossene Vorgehen prompt umgesetzt. Trotz Corona-Krise.

Tauberbischofsheim. Das „Wildparken“ auf dem Marktplatz hat ein Ende. Ab sofort ist Schluss mit der undurchsichtigen Parkplatzsituation auf dem Marktplatz. Durch die konsequente Umsetzung eines „neuen“ Verkehrs- und Möblierungskonzepts, das vom Gemeinderat am 4. März beschlossen wurde (die FN berichteten), gibt es zukünftig keinen Zweifel mehr daran geben, wo geparkt werden darf und wo nicht. Auch die Zeit der „gelben Karten“, die zwischenzeitlich an Falschparker verteilt wurden, aber ohne Folgen blieben, ist damit Geschichte.

Der gesamte mittlere und westlichen Teil des Marktplatzes wurde am Dienstag für den Verkehr gesperrt. Mit großen Blumenkübeln wurde der Bereich klar abgegrenzt.

Innerhalb des so geschaffenen Raums wurden auf dem Areal die bereits angeschafften „Enzis“ – Elemente aus Kunststoff zum Sitzen und Liegen (die FN berichteten) – aufgestellt.

Geparkt werden darf aber nach wie vor auf dem Marktplatz – allerdings nur noch auf den dafür ausgewiesenen und beschilderten elf Stellflächen (inklusive Schwerbehindertenparkplatz) auf der Ostseite des Platzes. Die Zufahrt zu den Parkplätzen wird nur noch über einen fest vorgegebenen Weg ermöglicht. „Dieser ist nicht mehr ganz so komfortabel und damit auch weniger attraktiv. Hier wird ein gewisser Gewöhnungsprozess notwendig sein. Unter dem Strich sind wir der Auffassung, dass die zur Verfügung stehenden, kostenpflichtigen Stellplätze in Kombination mit den anderen Parkmöglichkeiten im Innenstadtbereich absolut ausreichen“, hatte Bürgermeisterin Anette Schmidt bereits in der letzten Sitzung des Gemeinderats betont.