Tauberbischofsheim

Katholische Pfarrgemeinde Tiersegnung fand wegen des schlechten Wetters nicht im Klösterle-Garten, sondern in der Stadtkirche St. Martin statt

Erstmals war auch ein Bienenvolk dabei

Eine große Anzahl an Tieren kam mit „Herrchen“ und/oder „Frauchen“ zur Tiersegnung in die Stadtkirche St. Martin.

Tauberbischofsheim. Spannend wurde es am Sonntag für Dekan Gerhard Hauk: Hatte er doch zum siebten Mal in den Garten des Klösterles zur Tiersegnung eingeladen und nun der Regen. Erfreulich schnell füllte sich aber der „Ersatzplatz“ in der Stadtkirche St. Martin und das mit einem „neuen Tierrekord“: Weit über 1000 Tiere konnten die Segnung empfangen, allerdings lag das nicht nur an den vielen Hunden, Katzen oder anderer Haustiere: Familie Blank hatte aus Dienstadt ein Bienenvolk mitgebracht.

Gerhard Hauk war sich sicher, dass nicht nur hier in der Kirche die Gemeinschaft zwischen Menschen und Tieren spürbar wurde, viele Menschen wissen, wie gut Tiere den Menschen tun. Bei dieser Tiersegnung gehe es darum, dass „uns deutlich wird, dass Natur und damit auch viele Tiere dieser Erde gefährdet sind“.

Deshalb stand auch das Gebet um den Erhalt von Gottes Schöpfung im Mittelpunkt. Mitgestaltet wurde dieser Gottesdienst wiederum vom Tierschutzverein Tauberbischofsheim. Deren Vorsitzende Elisabeth Döringer sprach das Schlussgebet.

Musikalisch umrahmt wurde die Tiersegnung durch Mechthild Geiger und Michelle Maasen. bk