Tauberbischofsheim

Schulzentrum am Wört Philipp Suppinger, Jasmin Krula und Adrian Behringer schnitten beim Känguru-Mathematikwettbewerb am besten ab

Eine Vielzahl an kniffligen Aufgaben musste gelöst werden

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Ein Mathematikwettbewerb unter ganz besonderen Vorzeichen – das war der Wettstreit „Känguru der Mathematik 2020“, der trotz allem auch am Schulzentrum am Wört wieder durchgeführt wurde. Corona machte erst einmal allen Vorbereitungen einen Strich durch die Rechnung, die Ausführung des Wettbewerbes stand auf der Kippe.

Alle Schüler zu Hause, die Wettbewerbsunterlagen in der Schule, wie sollte das funktionieren? Standen jetzt nicht ganz andere, wichtigere Dinge im Vordergrund? Aber der Veranstalter, der Verein „Mathematikwettbewerb Känguru“, beheimatet am Institut für Mathematik der Humboldt-Universität in Berlin, suchte nach Alternativen, wie der Wettbewerb nun durchgeführt werden könnte. Und wurde fündig – es entstand ein digitaler Antwortzettel, der es den Schülern ermöglichte, ihre Lösungen zu Hause selbst einzugeben und so doch nach am Wettbewerb teilnehmen zu können.

Am Schulzentrum übermittelten die Lehrer Fricke und Häffner den gemeldeten Schülern per Schulmessenger die Aufgaben im PDF-Format, außerdem erklärten sie ihnen auf diesem Wege, wie sie ihre Antworten eingeben mussten. Daraufhin konnten sich die Schüler innerhalb eines bestimmten Zeitraumes selbst einteilen, wann sie die Aufgaben bearbeiten wollten.

Eine große Vielfalt an Aufgabenstellungen erwartete die Schüler. Über falsch geknöpfte Hemden, Tankstellen an der Autobahn oder das Braten von French Toast musste geknobelt werden. Harte Nüsse waren zu knacken. Zum Schluss mussten dann die Lösungen online eingegeben werden. Anschließend hieß es warten, bis die Ergebnisse feststanden, wobei eine richtige Vergleichbarkeit dieses Jahr aufgrund der besonderen Bedingungen natürlich nicht wirklich gegeben war.

Im Bereich der Realschule schnitten Philipp Suppinger (6f) und Jasmin Krula (6e) genau punktgleich als Beste ab, im Bereich der Werkrealschule schaffte Adrian Behringer (5b) die meisten Punkte. Tolle Leistungen hatten diese Schüler erbracht.

Außerdem wurden aber noch alle Teilnehmer mit einem mathematischen Spielewürfel für ihre Teilnahme am Mathewettstreit belohnt. Auf jeden Fall war es ein Wettbewerb, der bestimmt lange im Gedächtnis bleiben wird. saw