Tauberbischofsheim

Ein Jahr ist schnell vorbei

Archivartikel

Fabian Greulich zum Weiterbetrieb der Kleinschwimmhalle

Die Nutzer der Kleinschwimmhalle im Haus Heimberg atmen auf. Nach Lage der Dinge bleibt das 1974 errichtete Bad auch 2020 in Betrieb.

Die 100 000 Euro für die Deckung des jährlich entstehenden Defizits sind sicher gut angelegt, verschaffen sie Bürgermeisterin Anette Schmidt und dem Gemeinderat doch wichtige Zeit auf der Suche nach einer zukunftsfähigen Lösung. Gleichzeitig kann der Badebetrieb wie gewohnt weitergehen.

Vielleicht lässt sich diese Art der „Lebenserhaltung“ des Hallenbads sogar noch ein oder zwei weitere Jahre fortsetzen. Vielleicht aber auch nicht. Das Dilemma, in dem sich die Verantwortlichen befinden, hat sich allenfalls entspannt, jedoch nicht aufgelöst. Deshalb lässt sich das schwierige Thema auch nicht auf die lange Bank schieben.

Hallenbad oder nicht? Neubau oder Verzicht? Die Entscheidung wird keine leichte sein, muss aber zügig getroffen werden. Wie geteilt die Meinungen sind, war in der Gemeinderatssitzung spürbar. Der Zeitgewinn von einem Jahr hilft, die Situation weiter zu analysieren, Optionen zu erarbeiten und – ganz wichtig – herauszufinden, was Tauberbischofsheims Bevölkerung überhaupt will.

Aber: Die Zeit rennt. Ein Jahr ist schnell vorbei.