Tauberbischofsheim

Segnung Feierlichen Gottesdienst auf Platz vor der Nordseite der Stadtkirche gefeiert

Eigene Lebenshaltung ist auch für Tiere wichtig

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Zum achten Mal hatte Dekan Gerhard Hauk zu einer Tiersegnung eingeladen. So aufgeregt wie diesmal sei er aber noch nie gewesen, bekannte er. Denn: Seine „neue“ Hündin Nora war das erste Mal dabei. Außerdem war es im Klösterlegarten zu eng, um unter Corona-Rahmenbedingungen diesen Gottesdienst zu feiern.

Zahlreiche Teilnehmer

Tatsächlich hatte man auf der Nordseite der Stadtkirche viel mehr Platz für die überraschend vielen Teilnehmer. Die Zahl der Tierbesitzer mit ihren Hunden überwog zwar deutlich. Aber auch Katzen, Meerschweinchen, ein Huhn und weitere Tiere waren dabei.

Gerhard Hauk stellte die Bedeutung der Tiere als Wegbegleiter heraus, die den Menschen viel bedeuten. Bei der Tiersegnung gehe es aber auch um die gesamte Tierwelt, denn viele Tiere würden ausgebeutet.

Vieles hänge von der eigenen Lebenshaltung ab, damit Rahmenbedingungen für viele Tiere nicht so furchtbar seien. Deshalb dürfe man als Christen nicht schweigend zuschauen. Der Franziskustag gelte im Gedenken nicht nur den eigenen Tieren, sondern der gesamten Schöpfung, stellte der Seelsorger weiter fest.

Mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Tierschutzverein Tauberbischofsheim. Dessen Vorsitzende Elisabeth Döringer sprach das Schlussgebet, ehe Pfarrer Hauk den Segen spendete.

Musikalisch umrahmt wurde die Tiersegnung durch Mechthild Geiger sowie Simon und David. bk