Tauberbischofsheim

Landratsamt Neue Arbeitsagentur-Leiterin Elisabeth Giesen bei Landrat Frank / Maßnahmen in Zeiten der Pandemie standen im Fokus

„Corona-Krise am Arbeitsmarkt richtig meistern“

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Die neue Leiterin der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, Elisabeth Giesen, war zu einem Antrittsbesuch bei Landrat Reinhard Frank zu Gast. Elisabeth Giesen ist die Nachfolgerin von Karin Käppel, die zum 1. September nach Göppingen wechselte.

„ Ohne das Instrument der Kurzarbeit wäre die Arbeitslosigkeit höher. Doch so können Arbeitsplätze erhalten bleiben“, erläutert Elisabeth Giesen. Man könne natürlich nicht voraussehen, ob Insolvenzen kommen und wenn ja, in welchem Umfang. „Den Lockdown im Frühjahr haben wir mit großer Kraft gemeinsam überstanden. Doch mit Sorge blicken wir aber auf den aktuellen Lockdown“, sagte Gießen weiter. „Dennoch halten wir die Entscheidung, die Ausbreitung des Corona-Virus durch ein Herunterfahren der sozialen Kontakte für absolut richtig und nachvollziehbar“, erklärten Elisabeth Giesen und Landrat Reinhard Frank unisono.

„Wenn wir uns alle peinlich genau an die Kontaktbeschränkungen halten, können wir die Infektionszahlen wirklich in kurzer Zeit auf ein erträgliches Maß senken“, sagte Landrat Frank. „Dann können wir auch hoffentlich zeitnah wieder unsere gastronomischen Angebote nutzen.“

Wie sich die Krise auf den Ausbildungsmarkt auswirken wird, ist noch völlig unklar. Landrat Frank hofft, dass die Betriebe genügend Ausbildungsplätze anbieten.

Elisabeth Giesen versicherte, dass die Arbeitsagentur unter Volldampf arbeitet, um einen Konjunkturaufschwung zu fördern. „Dazu werden wir auf allen Kanälen spielen, um dieses Ziel zu erreichen“. Große Priorität hat für sie die schnelle Auszahlung von Kurzarbeitergeld und Lohnersatzleistungen. lra