Tauberbischofsheim

Leserbrief Zu „Massive Vorwürfe der Manipulation“ (FN, 10. November)

Beschädigung der „Parteifamilie“

Ich bin sehr gerne Parteimitglied. Auch deshalb, weil es immer das Ringen um die besten Ideen und Köpfe unserer Partei gibt.

Was mir aber immer wichtig ist: wie bei jedem Familien- oder Beziehungsstreit sollte man miteinander und in „der Familie“ und nicht über Schlammschlachten und die Medien offene Fragen lösen.

Das bringt nichts, reißt weitere Gräben auf und ist am Ende für die gesamte Unionsfamilie ein Schaden.

Mir ist wichtig: Dort, wo Fragen sind, sollen diese geklärt werden. Ganz klar. Aber einseitig nun eine Person anzuschießen und zu demontieren ist nicht in Ordnung.

Das Schiedsgericht soll gerne alle offenen Fragen klären und prüfen. Dann wird sich sicher alles Weitere ergeben.

Aber hier Stunk zu machen, alte Wunden zu lecken (wie im Leserbrief von Herrn Bundschuh eine verlorene Abstimmung eines Familienmitglieds Warken vor knapp zehn Jahren), oder gar persönliche Angriffe auszutragen, beschädigt unsere „Parteifamilie“ nachhaltig. Wie sollen da gemeinsam Wahlkämpfe bestritten werden? Wie soll man da – nach solchen Aktionen – anschließend wieder miteinander gemeinsam arbeiten?

Ich selbst bin gewählte Delegierte im Wahlkreis und habe im Kreisverband jede Kandidatur von MdB Warken immer mit unterstützt. Die betroffene Abgeordnete Nina Warken tut sich keinen Gefallen damit, wenn sie davor mit ihren „Helfershelfern“ uns ehrenamtlich engagierte Parteimitglieder an den Pranger stellt.