Tauberbischofsheim

Krankenhaus Patiententag am Samstag, 15. Februar, informiert über Hilfe bei chronischem Rückenschmerz / Vorträge, Infostände und Workshops

Ärzte und Therapeuten beantworten Besucherfragen

Archivartikel

Tauberbischofsheim.Chronische Rückenschmerzen sind bei vielen Menschen Grund für Beeinträchtigungen im Alltag, im Beruf und für den Verlust von Lebensqualität. Das Krankenhaus Tauberbischofsheim hat sich auf die Behandlung solcher Schmerzen spezialisiert und bietet eine multimodale Schmerztherapie an. Am Samstag, 15. Februar, informieren Ärzte und Therapeuten von 10 bis 14 Uhr bei einem Patiententag im Krankenhaus Tauberbischofsheim über Hilfe bei chronischem Rückenschmerz.

Bei chronischen Schmerzen im Rücken und den Gelenken schauen die Ärzte im Krankenhaus Tauberbischofsheim ganz genau hin und versuchen, das Problem mit einer umfassenden konservativen Therapie an der Wurzel zu packen. Ziel ist es dabei, eine dauerhafte Linderung der Beschwerden ganz ohne Operation zu erreichen. „Wir haben verschiedene Möglichkeiten zur Diagnostik wie Röntgen, Ultraschall und CT, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Zusammen mit dem Patienten entwickeln wir einen individuell auf ihn zugeschnittenen Therapieplan“, erklärt Dennis Sankat, Chefarzt der Abteilung für Konservative Orthopädie und spezielle Schmerztherapie am Krankenhaus Tauberbischofsheim. Die Abteilung ist spezialisiert auf einen multimodalen und umfassenden Behandlungsansatz. „Das bedeutet: Die Schmerztherapie setzt sich zusammen aus verschiedenen Verfahren wie etwa manuelle Therapie, Akupunktur, Infiltrationstherapie unter bildgebender Kontrolle, physikalischer Therapie und medizinischer Trainingstherapie“, so Sankat.

In seinem Vortrag beim Patiententag stellt der Chefarzt die verschiedenen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie bei chronischen Rückenschmerzen vor und steht gemeinsam mit Oberarzt Jonas Maghary für Fragen der Besucher zur Verfügung. Oft werden chronische Schmerzen von psychosozialen Dynamiken und Faktoren begleitet, die auch in der Therapie berücksichtigt werden müssen, um eine dauerhafte Verbesserung zu erreichen. Hier bietet das Krankenhaus Tauberbischofsheim mit der Kombination aus Konservativer Orthopädie sowie der Abteilung für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie eine besondere Fachkompetenz und optimale Voraussetzungen für die Behandlung an. Dr. Mathias Jähnel, Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie geht speziell auf den Zusammenhang von Schmerz und Depression ein. „Gerade die psychosozialen Auswirkungen von Schmerzen werden schnell unterschätzt“, so Dr. Jähnel. „Deshalb ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Therapie chronischer Schmerzpatienten besonders wichtig. Nur so können wir sämtliche Aspekte einer Schmerzerkrankung verstehen und behandeln.“

Auch Dr. Jähnel und die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Beatrix Neuberger stehen für die Fragen der Besucher bereit. Eine wichtige Rolle im Behandlungskonzept von chronischen Schmerzpatienten übernehmen außerdem die Ernährungsberatung, der Sozialdienst, Psychologen sowie die Physio- und Manualtherapeuten. Beim Patiententag bieten sie in Workshops die Möglichkeit, Entspannungstechniken und Bewegungsübungen kennenzulernen. Der neue medizinische Trainingsraum sowie die Physikalische Abteilung sind geöffnet und die Physiotherapeuten demonstrieren Trainingsmöglichkeiten und Übungen an den Geräten. Auch die Diagnostikräume für Röntgen und CT sowie die Behandlungsräume sind an diesem Tag für die Besucher zugänglich.

Eintritt und Parken am Samstag 15. Februar, sind frei.