Tauberbischofsheim

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum Volumen von über 3,6 Millionen Euro / Finanzspritzen für Maßnahmen von Ahorn bis Wittighausen

71 Projekte werden im Main-Tauber-Kreis gefördert

Main-Tauber-Kreis.„Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist ein wichtiges Instrument zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer Kommunen im ländlichen Raum“, so Professor Dr. Wolfgang Reinhart. „Mit der Schwerpunktsetzung Wohnen wird der Innenentwicklung der notwendige Stellenwert eingeräumt und die Schaffung zusätzlichen Wohnraums ermöglicht.“ Wichtige Impulse würden aber auch bei der Grundversorgung gesetzt. Gerade die Dorfgastronomie nehme sowohl für die Einheimischen als auch für Touristen eine besondere Rolle ein. Ebenso seien Bäckereien, Metzgereien und weitere Handwerksbetriebe Standortfaktoren, die die Attraktivität einer Kommune mitbestimmten.

Reinhart hatte sich als Mitglied der Haushaltsstrukturkommission bei der Etatberatung besonders dafür stark gemacht, dass die Mittel für das ELR-Programm auf 90 Millionen Euro landesweit erhöht werden. „Mit einem Mittelaufwuchs von jeweils 15 Millionen Euro auf nunmehr 90 Millionen Euro heben wir hervor, welche Bedeutung der ländliche Raum für uns hat“, so der Abgeordnete. „Es freut mich daher ganz besonders, dass 71 Maßnahmen im Wahlkreis Main-Tauber mit einem Volumen von über 3,6 Millionen Euro gefördert werden. Damit können neue Impulse und Projekte sowohl im privaten, kommunalen als auch im gewerblichen Bereich angestoßen werden“. Gerade auch mit Blick auf die angespannte Wohnraumsituation seien die geförderten Maßnahmen hier eine weitere Entlastung. Der Schwerpunkt der Fördermittel im Kreis liege daher ganz deutlich im Bereich der Instrumente für „Innenentwicklung/Wohnen“. Auch für kleine und mittelständische Betriebe sei das ELR-Programm eine wichtige Stütze, da es die Wirtschaftskraft vor Ort stärke.

Gefördert werden Maßnahmen in Ahorn (800 035 Euro), Bad Mergentheim (155 000 Euro), Boxberg (181 100 Euro), Creglingen (135 420 Euro), Großrinderfeld (139 635 Euro), Grünsfeld (89 960 Euro), Igersheim (459 300 Euro), Königheim (273 940 Euro), Külsheim (95 000 Euro), Niederstetten (338 820 Euro), Tauberbischofsheim (78 560 Euro), Weikersheim 317 680 Euro), Wertheim (300 265 Euro) und Wittighausen (275 000 Euro), damit also in 14 der 18 Städte und Gemeinden im Kreis. Die Förderungen reichen von 25 000 Euro bis zu 157 000 Euro.

Die geförderten Maßnahmen umfassen den Schwerpunkt Innenentwicklung/Wohnen und Investitionen in den Bereichen Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen. pmwr