Tauberbischofsheim

Saison im Frankenbad endet am Mittwoch Die stellvertretende Bademeisterin Monika Hönninger und ihr Team freuen sich über die große Disziplin der Gäste

26 000 Besucher – trotz Einschränkungen wegen Corona

Tauberbischofsheim.Wer noch ein letztes Mal im laufenden Jahr in das Freibad gehen möchte, kann die Chance bis einschließlich kommenden Mittwoch im Tauberbischofsheimer Frankenbad ergreifen. Aufgrund des angekündigten guten Wetters wurde die Badesaison nämlich kurzerhand um ein paar Tage verlängert.

Dass 2020 kein Regelbetrieb möglich war, ist klar. Doch mit der Bereitstellung eines Hygienekonzepts öffnete die städtische Einrichtung am 23. Juni die Pforten. Zwar war die Saison deshalb rund eineinhalb Monate kürzer als gewohnt, den Umständen entsprechend war das Bad aber gut besucht.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gästezahl gesunken – denn immerhin gab es eine Besucherobergrenze von 590 Personen. Daher waren dieses Jahr nur rund 26 000 Besucher vor Ort – 2019 waren es noch mehr als das Doppelte, nämlich 53 000.

Dennoch hat es sich zumindest für die Schwimmer gelohnt. „Wir sind froh, dass wir überhaupt öffnen konnten“, äußerte sich Stadtkämmerin Barbara Kuhn.

Keine Online-Anmeldung

Auch die stellvertretende Bademeisterin Monika Hönninger freut sich, dass die Schwimmer die Vorschriften akzeptiert haben. So sei an vier Tagen die Obergrenze von 590 Besuchern erreicht worden. Am 21. August waren sogar 1300 Personen im Bad – natürlich nicht zum selben Zeitpunkt.

Des Weiteren waren einige andere Vorgaben zu beachten. Jede zweite Umkleidekabine und Toilette sowie jedes zweite Schließfach waren gesperrt. Die separaten Ein- und Ausgänge verhinderten ein Gedränge beim Verlassen und Betreten des Beckens.

Natürlich mussten die sanitären Anlagen und Umkleidungen oft desinfiziert werden. Mit einem „super Personal“ sei das aber kein Problem gewesen, lobt Hönninger. So habe alles reibungslos geklappt.

Für Essen und Getränke war ebenfalls gesorgt – der Kiosk versorgte, unter der Einhaltung der Hygienemaßnahmen, die Gäste bei Hunger und Durst. Bei Bedarf wurden auch der Sprungturm und die Rutsche geöffnet, erzählt die stellvertretende Bademeisterin im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten.

Zur Freude der Gäste wurde auf eine Online-Anmeldung verzichtet, so dass man flexibel und spontan ins Frankenbad kommen durfte. Stattdessen reichte eine Registrierung beim Eintritt. Die Besucher reagierten zumeist verständnisvoll auf die getroffenen Maßnahmen. Claudia Lodders etwa findet die Einhaltung der Regeln richtig und ist mit der Umsetzung zufrieden. So sei sie, im Vergleich zu den Vorjahren, etwa genauso oft schwimmen gegangen.

Gelegentlich ging und geht auch die Tauberbischofsheimer Ferienbetreuung für Schulkinder planschen. „Die halten sich super an die Regeln“, freut sich Hönninger. Bürgermeisterin Anette Schmidt ist ebenfalls zufrieden mit dem Umgang der Situation, ließ sie verlauten. „Es war eine schwierige Badesaison, die uns besonders gefordert hat“, so das Stadtoberhaupt. „Dank des vorbildlichen Verhaltens unserer Badegäste und des Engagements unseres Schimmbadteams ist sie problemlos verlaufen – und darüber sind wir sehr froh.“