Tauberbischofsheim

St. Bonifatius in Tauberbischofsheim Vierwöchige Sternsinger-Vorbereitungszeit war einmal mehr von Erfolg gekrönt

11 576 Euro sollen dazu beitragen, die Welt besser zu machen

Archivartikel

Tauberbischofsheim.„Segen bringen – Segen sein, Frieden im Libanon und weltweit“ – unter diesem Motto stand die Sternsingeraktion, an der sich diesmal 38 Kinder und zwölf Gruppenleiter aus der Pfarrei St. Bonifatius, Tauberbischofsheim beteiligten.

Feierlicher Gottesdienst

Nach vier Wochen Vorbereitungszeit sendete Pater Kasimir Fieden die Könige in einem feierlichen Gottesdienst aus, um den Segen allen Bewohnern von St. Bonifatius zu überbringen.

20+C+M+B+20 Christus Mansionem Benedikat – Christus segne dieses Haus – so steht wieder über vielen Haustüren der Pfarrgemeinde. Dieser Segen möge alle Bewohner das ganze Jahr hindurch begleiten, was sie auch tun.

„Wo die Türen heute geöffnet werden und der Segen angeschrieben wird, da ist Frieden.“ So betonte Pater Kasimir Fieden unter anderem in seinem Predigtwort das Motto der Aktion nochmals. Er würdigte das Engagement der Kinder und Jugendlichen. Außerdem ermutigte er die Gemeindemitglieder, durch ihre Spende ihren Teil zum Frieden weltweit beizutragen.

Dabei sammelten die Sternsinger in St. Bonifatius eine stolze Summe von 11 576,28 Euro für gleichaltrige Kinder.

Libanon stand Pate

Als Mottoland stand dieses Jahr der Libanon Pate. Dieses Jahr wollten die Sternsinger ein Zeichen setzten für den Frieden. Ganz besonders im Libanon – hier warten Kriegsflüchtlinge aus Syrien auf den Frieden im eigenen Land.

Aber auch weltweit sollen durch den Erlös der Aktion Friedenprojekte gefördert werden. Kindern soll bei der Bewältigung von Erlebten geholfen werden.

Die Vermittlung von politischer Bildung soll Kindern in Zukunft eine friedliche Konfliktlösung ermöglichen. Auch hierfür sollen die Spenden eingesetzt werden.

Nachträgliche Spenden können gerne noch im Pfarrbüro der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim oder in der Sakristei St. Bonifatius abgegeben werden.