s.Oliver Würzburg

Basketball s.Oliver empfängt heute Abend den Playoff-Konkurrenten Braunschweig zum Start ins neue Jahr / Nach dieser Partie hat Denis Wucherers Mannschaft erst einmal drei Wochen Spielpause

Würzburger haben noch eine Rechnung mit den Löwen offen

Archivartikel

Es ist das vierte Spiel innerhalb von 15 Tagen für s.Oliver Würzburg: Zum Auftakt des 15. Spieltags der easyCredit BBL sind am heutigen Freitag, 3. Januar, um 20.30 Uhr die Basketball Löwen Braunschweig in der s.Oliver-Arena zu Gast. Nachdem zuletzt dreimal in Folge auf einen Sieg gleich wieder eine Niederlage folgte, wollen Headcoach Denis Wucherer und seine Schützlinge fünf Tage nach dem souveränen Heimsieg gegen die Telekom Baskets Bonn zum Start ins neue Jahr nachlegen und mit einem Erfolg gegen den Playoff-Konkurrenten aus Niedersachsen eine Serie starten.

Außerdem ist aus der vergangenen Saison noch eine relativ dicke Rechnung offen: Damals verwiesen die punktgleichen Braunschweiger s.Oliver Würzburg auf den undankbaren neunten Tabellenplatz, weil sie beide Begegnungen der Hauptrunde und damit den direkten Vergleich für sich entscheiden konnten. Tickets sind im Onlineshop und am Freitag ab 19 Uhr an der Abendkasse zu haben.

Nach einem starken Start in die Saison mit fünf Siegen aus den ersten sechs Partien – darunter der Auswärtserfolg im Pokal-Achtelfinale in Ludwigsburg – ist der Playoff-Run der Niedersachsen ins Stocken geraten: In den letzten acht Pflichtspielen gelang nur noch ein Sieg, so dass die Löwen auf Rang zehn der Tabelle abgerutscht sind.

„Braunschweig hat einige Veränderungen im Kader vorgenommen. Nachdem sie sehr gut in die Saison gestartet sind, sind sie deshalb im Moment noch etwas auf der Suche. Sie sind aber von der Qualität her eine Mannschaft, die wie im letzten Jahr sehr lange um die Playoffs mitspielen kann und daher ein ernstzunehmender Konkurrent für uns“, sagt Denis Wucherer über den Gegner: „Mit Scott Eatherton haben sie einen schnellen und beweglichen Big Man und dazu Spieler, die von außen aus jeder Lage treffen können. Für uns wird es wieder darum gehen, kompakt zu stehen und sie so oft wie möglich am Scoren zu hindern, damit wir mit einem Sieg in die Pause gehen können.“

Weil s.Oliver Würzburg am 16. Spieltag spielfrei hat und im Pokal nicht mehr dabei ist, wird die Unterbrechung bis zum letzten Hauptrundenspiel bei den Hamburg Towers am 25. Januar mehr als drei Wochen dauern. Für die Basketball Löwen Braunschweig ist der Auswärtstrip zum Jahresauftakt die vierte Partie innerhalb von 13 Tagen – nach einem 82:81-Auswärtssieg in Frankfurt am 22. Dezember kassierten sie zwei Heimniederlagen am letzten Wochenende des Jahres 2019: Am Freitag nach Verlängerung mit 110:115 gegen Crailsheim und am Montag mit 71:93 deutlich gegen die EWE Baskets Oldenburg.

Die von Denis Wucherer angesprochene offensive Qualität im Kader der Niedersachsen zeigt sich daran, dass es auch nach dem Abschied von Kostja Mushidi – der Youngster wurde aus disziplinarischen Gründen vor einigen Wochen entlassen und durch den erfahrenen Scharfschützen Lucca Staiger ersetzt – immer noch fünf Spieler im tief besetzten Kader gibt, die im Schnitt auf eine zweistellige Punkteausbeute kommen.

Center Scott Eatherton liegt dabei als absoluter Schlüsselspieler der Löwen nicht nur bei den erzielten Punkten (16,4), sondern auch bei den Rebounds (8,3) und bei den Ballgewinnen (1,8) teamintern ganz vorne.

Unter dem Strich haben die Basketball Löwen mit knapp 89 erzielten Punkten pro Partie derzeit die viertbeste Offensive der Liga. Nach bisher 14 Begegnungen ist die Bilanz zwischen beiden Teams mit jeweils sieben Siegen ausgeglichen, in der s.Oliver-Arena in Würzburg liegen die Gastgeber mit fünf Heimsiegen aus sieben Partien in diesem Vergleich klar vorn. pw