Seckach

Evangelische Kirchengemeinde Großeicholzheim-Rittersbach Jugendfreizeit führte die 71 Teilnehmer in die Nähe von Oslo

Zwei-Tages-Wanderung war Höhepunkt

Großeicholzheim/Rittersbach.Zum zweiten Mal veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde Großeicholzheim-Rittersbach in den Sommerferien eine zweiwöchige Jugendfreizeit in Norwegen. 71 Personen machten sich Mitte August auf den Weg in den Norden.

30 Kilometer südlich von Oslo

Völlig erschöpft und müde kamen die Teilnehmer nach über 24 Stunden Reise abends in Slora an. Dort angekommen, wurden sie zunächst in ihre Hütten und Zimmer eingeteilt. Die Freizeitanlage Slora liegt circa 30 Kilometer südlich von Oslo an einem ruhig gelegenen See, auf dem Kanufahrten oder Baden möglich waren. Davon machten die Teilnehmer auf Gebrauch und starteten an einem der folgenden Tage mit der ganzen Gruppe zu einer Kanutour zu einer nahegelegenen Insel. Obwohl das Wetter nicht so gut war, wagten einige den Sprung ins eiskalte Wasser. Die Rückfahrt im Kanu verlief eigentlich gut, alle hatten viel Spaß. Kurz vor dem Anlegen kenterte ein überladenes Kanu mit fünf Passagieren – es kam also nicht jeder trocken an.

In den darauffolgenden Tagen wurden viele verschiedene Workshops und „Talkshops“ besucht wie zum Beispiel Baseball, Frisbee, Tanzen, Volleyball und vieles mehr. In den „Talkshops“ ging es um Themen wie „Alles Öko“, „Mobbing“, „Social Media“, „Warum lässt Gott Leid zu?“ oder „Schule und dann?“. Für diejenigen, die sich kreativ betätigen wollten, gab es ebenfalls genügend Angebote.

In der Hauptstadt zu Besuch

An einem Tag ging es nach Oslo. Zuerst wurde dort die Skisprungschanze am Holmenkollen besichtigt. Auf der Aussichtsplattform ergab sich ein toller Ausblick über ganz Oslo. Den Mittag verbrachten die Jugendlichen im Vigeland Skulpturenpark. Anschließend ging es in kleineren Gruppen in die Innenstadt von Oslo. Vor der Rückfahrt genossen die Teilnehmer noch das schöne Wetter und den Hafen der Metropole.

Über Stock und Stein

Ein absoluter Höhepunkt war die Zwei-Tages-Wanderung. Der Weg führte durch Wälder, Sümpfe, Wiesen und unwegsames Gelände. Nach der Hälfte der Strecke kehrten einige wieder um und liefen zurück. Die restliche Gruppe genoss einen schönen Sonnenuntergang auf einer Lichtung im Wald, auf der das Lager aufgeschlagen wurde. Den Abend ließen die Jugendlichen mit einem Lagerfeuer und Stockbrot ausklingen. Dank des Wetters stand dem Schlaf unter freiem Himmel nichts entgegen – Sternschnuppen zählen inklusive. Im Großen und Ganzen hatten die Teilnehmer zwei wunderschöne und abwechslungsreiche Wochen in Norwegen und machten dort viele neue Erfahrungen.