Seckach

Sportschützen in Reichenbach Zu Gast in der Partnerstadt beim befreundeten Verein / Vergleichsschießen durchgeführt

Wanderpokal blieb in diesem Jahr in Königshain

Archivartikel

Seckach/Reichenbach.Die Seckacher Sportschützen fuhren zu ihren Schützenfreunden der Privilegierten Schützengesellschaft Reichenbach und Umgebung.

Empfang durch Abordnung

Nach der Ankunft am späten Nachmittag fand der Bezug des Quartiers im Hotel „Zum Fürstenstein“ in Königshain und gleichzeitig der Empfang durch eine Abordnung der Schützenfreunde aus Reichenbach statt. Am nächsten Morgen startete ein Ausflug, der die Reisegruppe zunächst in Görlitz über die Neiße nach Polen führte und von dort weiter in die Gegend des Isergebirges in Tschechien nach Haindorf/Hejnice zur dortigen Wallfahrtskirche „Maria Heimsuchung“.

In der dortigen Region, wo Oberlausitz, Schlesien und Böhmen ineinander fließen, liegt die Wallfahrtskirche auf der „Via Sacra“. Einer Route mit der treffenden Beschreibung: „Reisen ohne Grenzen durch die Jahrhunderte zur Besinnung“.

Der nächste Ausflugpunkt war in Frydlant die dortige Burg, die bereits im 13. Jahrhundert ihre Ursprünge hatte. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einem Renaissance-Schloss erweitert und ging im 17. Jahrhundert in den Besitz des berühmten Feldherrn Albrecht von Wallenstein über.

Sammlungen zugänglich

Die letzten Besitzer aus dem Adelsgeschlecht der Clam-Gallas machten die dort befindlichen Sammlungen bereits im Jahre 1801 der Öffentlichkeit zugänglich, so dass man heute vom ältesten Burgmuseum Mitteleuropas spricht.

Am Abend stand das bereits mit Spannung erwartete und mittlerweile zur Tradition gewordene Vergleichsschießen der beiden Vereine um den Wanderpokal in Königshain an. Die Seckacher Schützen Gerhard Keller sowie Werner und Leni Köpfle verteidigten den Wanderpokal leidenschaftlich, mussten diesen jedoch für ein Jahr in Königshain zurücklassen. Bei einem mit viel Liebe gerichteten Buffet und dem Austausch von vielen Erinnerungen der letzten Treffen klang der Abend aus.

Am Sonntag war der Besuch leider schon wieder zu Ende.

Im Rahmen der Verabschiedung der Seckacher Schützen bedankte sich Oberschützenmeister Werner Köpfle für die hervorragende Gastfreundschaft und lud die Schützen aus der Oberlausitz zum Gegenbesuch im nächsten Jahr nach Seckach ein.