Seckach

In Seckach Schulwegüberwachung lässt Polizeibeamte grübeln

Schulkind war nicht ordentlich gesichert

Archivartikel

Seckach.Erwachsene sind grundsätzlich für ihr Tun selbst verantwortlich. Legen sie entgegen den Vorschriften ihren Sicherheitsgurt beim Fahren eines Pkw nicht an, tragen sie die Konsequenzen. Im günstigsten Fall ist dies ein Verwarnungsgeld. Im Schadensfall oftmals schwere Verletzungen oder gar Schlimmeres.

Kinder als Mitfahrer können die schwerwiegenden Folgen eines möglichen Verkehrsunfalls nicht abschätzen. Hier sind die Fahrzeugführer in der Verantwortung. Daher ist die Überwachung von Schulwegen, insbesondere zu Schulbeginn, eine wichtige Aufgabe der Polizei. Anzumerken ist hierbei, dass der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer sich hierbei richtig verhält und die Kinder ordnungsgemäß gesichert sind. Nicht so bei einer Kontrolle in Seckach am Dienstagmorgen, so der Polizeibericht.

Uneinsichtiger Fahrer

Ohne Gurt und mit dem Schulranzen auf dem Rücken saß ein Mädchen auf dem Rücksitz eines Pkw bei einer Kontrolle in der Nähe der Seckachtalschule. Die Auskunft des Fahrers gegenüber der Polizei war, dass es den Beamten doch egal sein könne, wie er sein Kind transportiert. Es sei seiner Aussage nach wichtiger, sich um andere Gefahrenstellen zu kümmern. Ebendies ist nicht der Fall, so der Polizeibericht weiter. Eltern sollen sich die Zeit nehmen, ihr Kind, auch gegen dessen Willen, vor der Fahrt ordnungsgemäß zu sichern. Die Folgen eines Unfalls sind nicht abschätzbar.