Seckach

Verbandsversammlung tagte Feststellung der Jahresrechnung 2018 / Ekkehard Brand wünscht sich permanente Zusammenarbeit mit Fachhochschule Heilbronn

Nachhaltige Tourismusentwicklung beim Radweg erörtert

Seckach.Die Städte und Gemeinden Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach bilden zum Zweck der Gewerbeansiedlung auf einem auf Gemarkung Osterburken ausgewiesenen gemeinsamen Erschließungsgebiet (RIO) einen Zweckverband im Sinne des Gesetzes über kommunale Zusammenarbeit mit Sitz in Osterburken.

Nun fand im Seckacher Rathaus eine öffentliche Sitzung der Verbandsversammlung dieses Zweckverbandes statt, in deren Mittelpunkt die Feststellung des Ergebnisses der Jahresrechnung 2018, die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für 2019, Bebauungsplanänderungen und die Wahl des Verbandsvorsitzenden und seiner Vertreter standen.

Die Wahl ergab folgendes Ergebnis: Bis März 2025 ist der Vorsitzende weiterhin Bürgermeister Jürgen Galm (Osterburken), Stellvertreter Bürgermeister Thomas Ludwig (Seckach), zweiter Stellvertreter Ralph Matousek (Rosenberg).

Wie der seit 2015 im Amt befindliche Bürgermeister Galm sowie Verbandsrechner Robert Herbinger-Moser ausführten, schließt die Haushaltsrechnung 2018 im Verwaltungshaushalt mit 126 249,09 Euro und im Vermögenshaushalt mit 590 372,57 Euro ab. Das Anlagevermögen beträgt 1 263 812 Euro.

Von den Mitgliedsgemeinden sind Kostenerstattungen zu leisten in Gesamthöhe von 138 300 Euro.

Erträge und Aufwendungen belaufen sich auf je 145 800 Euro und der Höchstbetrag für Kassenkredite wurde auf 250 000 Euro festgesetzt. Die Verwaltungs- und Betriebskostenpauschale wurde festgesetzt auf 138 300 Euro, wovon auf die Mitgliedsgemeinden Adelsheim 33 192 Euro, Osterburken 34 989 Euro, Ravenstein 25 447 Euro, Rosenberg 19 638 Euro und Seckach 25 032 Euro entfallen. Im Haushaltsplan 2019 sind folgende Zahlen angedacht: Im Ergebnishaushalt Gesamtbeträge der ordentlichen Erträge 145 800 Euro, im Finanzhaushalt mit einem veranschlagten Finanzierungsmittelüberschuss/-bedarf aus Finanzierungstätigkeit von 58 918 Euro und einer veranschlagten Änderung des Finanzierungsmittelbestands von 570 942 Euro.

Insgesamt wurden die Kassenkredite auf 250 000 Euro , die Verwaltungs- und Betriebskostenpauschale auf 138 300 Euro (Adelsheim 33 192 Euro, Osterburken 34 998 Euro, Ravenstein 25 447 Euro, Rosenberg 19 638 Euro, Seckach 25 032 Euro) und die Kapitalumlage auf 0 Euro festgesetzt. Julia Essig-Grabnar stellte das Marketingkonzept „Skulpturenradweg“ des Projektteams der Fachhochschule Heilbronn, zu dem auch Valerie Fuhl und Marina Guliev im Masterstudiengang „Nachhaltige Tourismusentwicklung“ gehörten, vor und zeigte dabei sowohl die Stärken als auch die Schwächen des Radweges mit seinen 25 Skulpturen auf 77 Kilometern. Insgesamt hatte man sich zu dem realen Auftrag mit Workshopdurchführung zusammen mit Professor Dr. Ralf Bochert und Marlies Ebel-Walz vom RIO im Sommersemester 2019 in einem Maßnahmenkatalog 57 Einzelmaßnahmen in acht Bereichen ausgedacht und das Team ist der Meinung, dass die Vermarktung für diesen einzigartigen Radweg noch optimiert werden könnte. Ekkehard Brand würde sich wünschen, dass man die Radtouristen mittels permanenter Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Heilbronn für die Region des Skulpturenradwegs begeistern könnte. Und dadurch auch die Gastronomie wiederbeleben könnte. In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um eine Bebauungsplanänderung, wobei die Aufstellung des Bebauungsplanes „RIO II B – erste Änderung“ im vereinfachten Verfahren beschlossen, der Änderungsentwurf gebilligt und für die Offenlegung und die Behördenbeteiligung freigegeben wurden. „Durch die Änderung des Bebauungsplanes wird die Firma Pandur weiterhin an die hiesige Region gebunden. Dies stärkt und sichert auch in Zukunft den Standort RIO“, betonte Verbandsvorsitzender Jürgen Galm. L.M.