Seckach

In der Seckachtalhalle Auftritt des Musikvereins garantiert immer ein volles Haus / Auszeichnungen für verdiente Mitglieder

„Konzert in der Sprache aller Nationen“

Archivartikel

Lädt der Musikverein zu seinem Weihnachtskonzert in die Seckachtalhalle ein, ist ein volles Haus und musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau garantiert.

Seckach. So war es auch am vergangenen Samstag, als das Jugendblasorchester SOS (Schlierstadt, Oberschefflenz und Seckach) unter der Leitung von Stephan Kraus und die Stammkapelle unter der Stabführung von Martin Heß ihre musikalischen Jahresabschlussgrüße ihrem rund herum zufriedenen Publikum servierten.

In seiner kurzen Begrüßung dankte Vorsitzender Hermann Schmitt sowohl den Aktiven als auch den zahlreichen Helfern im Hintergrund für ihr überdurchschnittliches Engagement. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Verbandsjugendleiter des Blasmusikverbandes Tauber-Odenwald-Bauland und Dirigenten des örtlichen Stammorchesters, Martin Heß, der sich für die Überreichung der Jungmusikerleistungsabzeichen verantwortlich zeichnete, und dem Präsidenten des Blasmusikverbandes, Herbert Münkel, der Ehrungen langjähriger Musiker durchführte.

Nach der gelungenen Einstimmung durch das Jugendblasorchester mit „Rockin’ Bach“ und „Venite Adoremus“ begeisterte die Stammkapelle mit der sehr temperamentvollen „African Symphonie“ von Van Mc Coy und einer Reise durch die Alpenlandschaft „Mountain Panorama“ als Fantasie von Manfred Schneider als Auftakt zur einem etwas längeren Ehrungsblock, durch den der stellvertretende Vereinsvorsitzende Christian Ludwig zusammen mit Martin Heß und Herbert Münkel kurz vor der Konzertpause führte.

Nach bestandener Prüfung erhielten das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze Nele Hoffert und Leonie Urban sowie in Silber Bastian Hoffert, Sky Magbanua, Pauline Winkler, Meret Huber und Isabel Mornhinweg. „Ein Verein lebt vor allem von seinen aktiven Mitgliedern, die ihm über viele Jahre hinweg die Treue halten“, betonte Christian Ludwig hinsichtlich der Ehrungen besonders langjähriger Mitglieder, Funktionäre und aktiver Musiker.

Neben den Ehrungen mit Präsentübergaben durch den Musikverein selbst erhielten aus den Händen von Herbert Münkel die Ehrenurkunde und Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände sowie der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände: (50 Jahre Blasmusiker mit dem Flügelhorn und Vorsitzender des Musikvereins Seckach) Hermann Schmitt, (60 Jahre mit dem Tenorsaxophon und Vorstandsbeisitzer) Meinrad Schwing, (60 Jahre mit der Posaune und Vorstandsmitglied in den verschiedensten Funktionen) Josef Kowatschitsch, (60 Jahre Klarinette und Altsaxophon sowie Ausbilder und Dirigent) Rudolf Amend. Die Ehefrauen der Geehrten erhielten den Dank mit einem Blumenpräsent.

„Die Geehrten gelten als Vorbilder und Stützen des gesamten Vereins“, betonte Christian Ludwig. Musikalisch gratulierte die Stammkapelle ihren Stützen mit den „Jubelklängen“ von Ernst Uebel. Nach der Pause bot Martin Heß mit seinem Stammorchester Blasmusik vom Feinsten und sorgte mit „The Wall“, „Game of Thrones“ und den bekanntesten Stücken aus dem Musical „Aladdin“ für Orchesterfeeling und ein beschwingtes Publikum.

Durch das Programm des Stammorchesters führte gekonnt und informativ Bürgermeister Thomas Ludwig, der seit vielen Jahren selbst als „besessener“ Musiker das Orchester des Musikvereins bereichert. „Ein Weihnachtskonzert in der Seckachtalhalle mit Musik als gemeinsame Sprache aller Nationen dieser Erde mit einem weltumspannenden Programm, glänzend arrangierten Darbietungen und passend zur Jahreszeit“ war nicht nur seine Einschätzung dieses kurzweiligen Abends, bei dem das Publikum die Künstler nicht ohne Zugabe von der Bühne ließ. L.M.