Seckach

Musikverein Seckach Geplante Auftritte verschoben / Derzeit über 250 Mitglieder

Beitragserhöhung sorgte für Diskussion

Seckach.Trotz vorherrschender Corona-Auswirkungen brachte der Musikverein Seckach seine Jahreshauptversammlung im örtlichen Sportheim satzungsgemäß und reibungslos über die Bühne. Wenngleich sich einige Mitglieder, darunter auch Bürgermeister und Musikerkollege Thomas Ludwig, entschuldigen ließen.

Nach dem Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder galt ein Dank des ersten Vorsitzenden Hermann Schmitt allen, die sich für die Interessen und Aufgaben des Traditionsvereins eingesetzt hatten. Besonders dankte er der Gemeinde für ihre Vereinsförderung und den Vorstandsmitgliedern sowie Aktiven und Ausbildern für ihre Zuverlässigkeit.

In seinem Rückblick erinnerte Herrmann Schmitt an das elfte Kirchenkonzert in der katholischen Kirche in Seckach und an das gemeinsame Workshop-Projekt mit der Musikschule Bauland und dem argentinischen Komponisten Videla in der Seckachtalhalle mit anschließendem öffentlichen Konzert. Alle Erwartungen übertraf auch das Weihnachtskonzert in der voll besetzten Seckachtalhalle.

Kein neuer Ausbilder gefunden

Eine engagiert gute Arbeit attestierte der Vorsitzende Martin Heß, Monika Hoffert und Dirk Ernst, den Ausbildern und Dirigenten des Stamm- und des „SOS-Orchesters“. Die Ausbildung der Schlagzeuger und des „Holzbereichs“ laufe mittlerweile bei der Musikschule Bauland, und für die Ausbildung einiger Trompeter habe sich Dirk Ernst bereit erklärt, da trotz intensiver Suche noch kein neuer Ausbilder gefunden wurde. Aktuell könne der Musikverein auf 160 passive Mitglieder, 32 Ehrenmitglieder und 67 Aktive stolz sein. In Vertretung von Schriftführerin Carina Frank resümierte Schmitt ausführlich die Inhalte der verschiedenen Veranstaltungen, Auftritte und Ständchen. Im Anschluss dankte Dirigent Martin Heß den Musikern für ihr Pflichtbewusstsein und ihr Engagement, und erläuterte nochmals die Vorteile, die die Kooperation mit dem Musikverein Oberschefflenz mit sich bringe.

Dank der Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstigen Einnahmen berichtete Kassenwartin Simone Friedle über einen zufriedenstellenden Kassenstand, und da die Revisoren Birgit Ackermann und Martin Scheuermann keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatten, erteilten die Mitglieder der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung. Nach einigen Diskussionen beschloss man im Anschluss einstimmig den Mitgliedsbeitrag pro Jahr von zwölf Euro auf 18 Euro zu erhöhen.

Abschließend der Versammlung teilte Herrmann Schmitt noch mit, dass Vorstandswahlen turnusgemäß erst im nächsten Jahr stattfinden. In den kommenden Ferien nehme man nur bestimmte Auftritte an. Die Fastnachtsveranstaltungen im laufenden Jahr meisterte der Verein bravourös. Der Musikverein war bereits mitten in den Vorbereitungen für den Workshop des Verbandes mit dem österreichischen Komponisten Otto Schwarz, der allerdings wegen der Corona-Ausbreitung auf den 6. und 7. November verschoben wurde.

Auch die auf den 29. März festgelegte Generalversammlung des Blasmusikverbandes Tauber-Odenwald-Bauland in Allfeld wurde auf den 15. November verschoben, und zahlreiche weiter geplanten Konzerte und Auftritte sind bereits abgesagt. Das Kirchenkonzert wurde auf den 26. Juli und das Weihnachtskonzert auf den 19. Dezember terminiert. Dem offiziellen Teil der Versammlung schloss sich noch ein geselliges Beisammensein an. L.M.