Seckach

Beim Kindergarten St. Franziskus Familien-Schnitzeljagd ins Leben gerufen / Auch Auswärtige kommen vorbei

Auf Schatzsuche in Seckach

Archivartikel

Seckach.Familien-Schatzsuche war angesagt: Treffpunkt Kindergarten St. Franziskus, wo an der Eingangstür ein Kasten mit „Schatzkarten“ und im Vorgarten die erste von acht Stationen angebracht sind.

Teamarbeit gefragt

Ben ist schon in der 2. Klasse und kann lesen. Zusammen mit Mama Corina übernimmt er die Verantwortung für das Ausfüllen der Schatzkarte und das Lesen der jeweiligen Aufgabenstellung. Außerdem hilft er seiner kleinen Schwester Lina und seinen Freunden Eliah, Kian und Lena bei den gar nicht so einfachen Aufgaben. Ein Code muss auch noch ausgerechnet werden, um an der Zielstation die Schatztruhe zu knacken – bei einer Schatzsuche ist eben Teamarbeit gefragt. Alle sind mit Spaß und Feuereifer dabei, denn auf dem rund zweistündigen Parcours sind einige Fähigkeiten gefragt.

Denn die Aufgaben umfassen nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern musikalische Begabung, Kreativität, Kopfrechnen, Biologie und andere Bereiche des menschlichen Alltags. Ausgedacht haben sich diese Schatzsuche Corina Amend vom sich in der Gründung befindlichen Förderverein des Kindergartens sowie Christine Albert und Sarah Hartel vom Kinderturnen des SV Seckach. Zunächst hatten die drei einfallsreichen Damen nur an die Seckacher Familien gedacht, doch nach dem Testlauf an Muttertag bemerkten sie, dass auch Familien der umliegenden Ortschaften gerne auf „Schatzsuche“ gehen. Die Aufgaben wurden also so umgeschrieben, dass auch Auswärtige den Weg finden können.

Rückmeldungen erwünscht

Eine tolle Idee für Familien, die keine Massenaufläufe verursacht und allen Spaß macht. Leider mussten die Drei aber auch schon den ersten „Anschlag“ auf diese familienfreundliche und ehrenamtliche Aktion verkraften. Weil die ursprüngliche Zielstation am Hiffelbachsee für wilde Müllablagerungen missbraucht und die Schatzkiste mutwillig geöffnet und ausgeräumt wurde, musste sich das Trio etwas einfallen lassen. Noch sind die Initiatorinnen aber nicht entmutigt, sondern haben die Truhe anderweitig postiert, und werden die nahezu wettersicheren Stationen bis zum Ende der Aktion am 15. Juni täglich inspizieren. Zusammen mit der Schatzkiste haben sie auch einen Briefkasten installiert und würden sich über Rückmeldungen und weitere Anregungen freuen. L.M.