Rosenberg

Bürgermeister Matousek Wehr steht vor großen Aufgaben

„Wind der Veränderung“

Archivartikel

Rosenberg.Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Rosenberger Gesamtwehr gratulierte Bürgermeister Ralph Matousek, selbst aktives Mitglied, den neu gewählten Kommandanten. Er sei zuversichtlich, dass man gemeinsam die anstehenden Aufgaben der Gesamtfeuerwehr meistern werde. Die Feuerwehr sei eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Die Mitglieder leisteten ihren Dienst für die Bürger. Er wisse nicht, was man ohne sie machen würde: „Eine undenkbare Situation.“ Leider müsse man feststellen, dass die Bereitschaft der Bevölkerung, sich in der Wehr zu engagieren, immer mehr abnehme.

Die Rosenberger Feuerwehr sei derzeit gut aufgestellt und schlagkräftig. Seit seinem Amtsantritt im Januar habe ihn ihre Situation beschäftigt. „Alle fünf Jahre eine Versammlung, alljährlich eine gemeinsame Übung, keine gemeinsamen Feste oder Aktivitäten, das reicht nicht“, so Matousek. Man hatte zwar vier Abteilungen, aber keine Gesamtfeuerwehr. Viele Gespräche seien geführt worden und er habe sich ein Bild machen können, wo die Stärken liegen und wo Handlungsbedarf bestehe. Erste Schritte habe man bereits unternommen. Zwischenzeitlich habe sich die Abteilung Bronnacker formal aufgelöst und sei erfolgreich in die Abteilung Rosenberg integriert worden.

Ein Feuerwehrbedarfsplan sei in Auftrag gegeben worden, um festzustellen, wie die Wehr aufgestellt sei und wie sie es sein sollte. Matousek warnte vor einem „starken Wind der Veränderungen“. Die Feuerwehrfahrzeuge würden immer teurer und die Finanzierung stelle die Gemeinde vor Probleme. Schwierig werde es zudem, alle Vorgaben einzuhalten. „Diese Entwicklung ist bedenklich.“ Die Feuerwehr sei eine Stütze der Gemeinde, daran wolle er festhalten. Weiter ging er auf den geplanten Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Hirschlanden ein.

Matousek bedankte sich bei den Feuerwehrmitgliedern für ihren wertvollen Dienst in der Gemeinde. Zudem könne man sehr stolz sein auf die Entwicklung der Jugendfeuerwehr. Sein Dank galt auch der Werksfeuerwehr der Firma Magna für die gute Zusammenarbeit. F