Rosenberg

Projekt des Ortschaftsrats Rosenberg Gelände am Schwanzwiesensteg soll attraktiver werden / Antrag auf Zuschüsse aus dem ELR-Programm wird gestellt

Schönen Ort aus Dornröschenschlaf wecken

Die Idee, die brachliegende Freizeitfläche am Schwanzwiesensteg aufzuwerten, hatte der Rosenberger Ortschaftsrat. Ortsvorsteher Sven Baumann stellte das Projekt im Gemeinderat vor.

Sindolsheim. In das Thema einführend erklärte Bürgermeister Ralph Matousek, dass derzeit auf der Freizeitfläche zwei Bänke unter einem großen Baum stehen, was sich zukünftig aber ändern soll. Man möchte das kleine Naherholungsgebiet an der Kirnau durch verschiedene Maßnahmen etwas aufwerten, wozu aber auch ein rechtlicher Rahmen notwendig sei.

Den Ort schöner machen

Wie Ortsvorsteher Sven Baumann in der Vorstellung sagte, habe sich der Ortschaftsrat nach seiner Wahl Ziele für neue Projekte gesetzt, um den Ort ein klein wenig schöner zu machen. So entstand die Idee der Umgestaltung des Schwanzwiesensteg-Areals.

Anfang des Jahres wurde bei der Gemeinde nachgefragt, ob eine solche Maßnahme durchführbar sei. Eine im Büro Walter und Partner in Adelsheim arbeitende Praktikantin habe, so Baumann, als Projektarbeit drei verschiedene Entwürfe erarbeitet, die nun zu einem zusammengefasst wurden.

Da das Gebiet im Hochwasserschutzgebiet liegt, fand bereits ein Abstimmungsgespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt statt. Eine attraktive Umnutzung des Geländes – die Grundstücke befinden sich im Besitz der Gemeinde – sei jederzeit möglich. Es könnte ein Rasenvolleyballfeld, ein Barfußweg, ein Wasserspielplatz sowie ein Zugang zur Kirnau mit kleinem Kiesstrand entstehen. „Dieser schöne Fleck“, so der Bürgermeister, „sollte doch von den Bürgern genutzt werden können“. Er liege im Dornröschenschlaf und solle nunmehr geweckt werden.

Eigenleistung ist gefragt

„Es ist ein Projekt des Dorfs und soll auch durch die Bürger und die Vereine in Eigenleistung umgesetzt werden, sagte Ortsvorsteher Baumann. Die ersten ermittelten Baukosten, rein nur für das Material, liegen bei 36 000 Euro. Wasserrechtlich ist eine kleine Genehmigung erforderlich, was bereits mit Waldemar Ehrmann abgestimmt sei.

Für das Projekt soll ein Zuschussantrag aus dem Förderprogramm ELR gestellt werden, so dass „unter dem Strich“ rund 25 000 Euro Eigenanteil für die Gemeinde bleiben. Die Umsetzung ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Gemeinderätin Nadin Rechner fand das Vorhaben „sehr gut“. Maria Weber meinte, das Projekt sei eine schöne Idee, die verwirklicht werden sollte.

Gemeinderat Hellmuth Schiff sieht in der Umsetzung eine weitere Chance des Zusammenhaltes im Dorf und eine besondere Aufwertung für den Ort. Der Gemeinderat stand dem Vorhaben ebenfalls sehr positiv gegenüber.