Rosenberg

Ausstellung in Sindolsheim Rückblick auf 30 Jahre Marktstraßenfest und 30 Jahre Kindergarten ein voller Erfolg

„Mensch, waren das noch Zeiten“

Zum attraktiven Festprogramm des 30. Marktstraßenfestes gehörte die Ausstellung „30 Jahre Marktstraßenfest“ und „Kindergarten Sindolsheim“.

Sindolsheim. Zur Eröffnung hatten sich in der Sporthalle zahlreiche Besucher sowie Ehrengäste, darunter Bürgermeister Ralph Matousek, Ortsvorsteher Jürgen Fuchs und Christa Häfner, welche die Ausstellung zusammenstellte, eingefunden, die vom Vorsitzenden des Fördervereins Heimat und Kultur, Thomas Rauscher, begrüßt wurden.

Gründung des Vereins

In seiner Ansprache erinnerte er an die Gründung des Vereins im Jahr 1990, wo auch mit den beliebten Marktstraßenfesten begonnen wurde. Gefeiert wurde in verschiedenen Kellern, aber auch fröhlich auf der Straße. Von Anfang an war richtig, so der Vorsitzende, dass die Kinderbetreuung ins Fest eingebunden wurde. Kinderflohmarkt, Herausgabe des Heimatbuches, Live-Musik und viele andere Angebote waren für den Veranstalter feste Größen, wie auch das Eichertreffen, das im zweijährigen Rhythmus durchgeführt wurde.

Mit der Ausstellung in diesem Jahr gehe man auf drei Jahrzehnte Marktstraßenfest ein, sagte Thomas Rauscher und man werde feststellen, wie schnell diese Zeit vergangen sei.

Ähnlich ist es auch mit dem zweiten Ausstellungsteil, der dem Kindergarten Sindolsheim gewidmet ist. Viele werden sich auf den alten Bildern wiedererkennen und dadurch auch an schöne und auch weniger schöne Erlebnisse im Kindergarten erinnert. Im dritten Teil der Ausstellung waren Ansichtskarten von Sindolsheim zu sehen, die Mark Czernuschka gesammelt hat und zur Verfügung stellte. Auch Bastelarbeiten vom Kinderferienprogramm konnten die Besucher begutachten. Sein Dank im Namen des Vorstands galt neben Christa Häfner, Mark Czernuschka auch den Kindern und Betreuerinnen für ihre schönen Beiträge zur Ausstellung.

Bürgermeister Ralph Matousek sagte in seinem Grußwort, dass man mit dem 30-jährigen Bestehen und der Ausstellung ein Fenster öffnete in die Vergangenheit, zu den Anfangszeiten des Marktstraßenfestes und einen Rückblick auf die Kinderbetreuung gebe. „Fotos“, so der Bürgermeister, „halten fest, was einmal gewesen ist“. Sein kurzer Rundgang durch die Ausstellung habe ihm gezeigt, dass es bei den Hunderten ausgestellten Bildern vieles zu entdecken gebe – vor allem einen emotionalen Einblick in die Vergangenheit, meistens mit der Äußerung „Mensch, waren das noch Zeiten“.

Dem Betrachter könne sie an besondere Ereignisse oder Menschen erinnern. „Bilder können aber auch Impulse für neue Aktivitäten geben. Und solche Anregungen sind gerade für kreative Menschen besonders wichtig“, so Ralph Matousek. „Diese vielen unterschiedlichen Bilder lösen Freude aus“, bemerkte er.

Er freue sich daher mit dem Förderverein über die große Resonanz. Sein besonderer Dank galt der „Organisatorin Christa Häfner für ihre Zeit und ihr außerordentliches Engagement. Die Bilder bezeichnete der Bürgermeister als „wahren Schatz“. Viele davon habe sicherlich noch Richard Häfner „geschossen“. Der Ausstellung wünschte er viel Erfolg, zahlreiche Besucher und anregende Gespräche.

Ortsvorsteher Jürgen Fuchs betonte, dass diese Ausstellung an längst vergangene Zeiten erinnere und sich in diesen 30 Jahren auch im Dorf viel verändert habe. Auch er dankte Christa Häfner und den Helfern, die mit großem Zeitaufwand diese bedeutende, nicht alltägliche Ausstellung präsentierten. Im Namen des Fördervereins bedankte sich Fuchs bei Heinz Lauer, der noch im Alter von 89 Jahren alljährlich unermüdlich den Küchenstand mit aufbaut und ein Vorbild sei.

Der Ortsvorsteher überreichte an Bürgermeister Matousek das Sindolsheimer Heimatbuch, da dieser noch nicht im Besitz eines solchen war. Er könne somit seine „Bildungslücke“ über die Dorfgeschichte, die darin umfänglich beschrieben und nachzulesen sei, schließen. Rauscher lud alle Anwesenden wieder zu einem Glas Sekt ein. F